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Gelebtes Normalitätsprinzip in der Berufsausbildung im Arxhof

Im Arxhof setzen wir seit vielen Jahren konsequent auf ein Prinzip, das im Strafvollzug zentral ist: Normalität ermöglichen.
Ein wichtiger Pfeiler davon ist unsere gemeinsame Berufsausbildung: Alle unsere Eingewiesenen absolvieren während ihrer Massnahme eine Berufsausbildung. Gleichzeitig sind wir ein staatlicher Lehrbetrieb: Bis zu 16 externe Lernende – junge Frauen und Männer aus der Region – durchlaufen ihre Lehre in unseren Betrieben gemeinsam mit den Eingewiesenen.
Was in der Theorie anspruchsvoll klingen mag, funktioniert in der Praxis seit vielen Jahren reibungslos.
Gemeinsames Lernen, gemeinsames Arbeiten, gemeinsames Wachsen.
Diese Form der Durchmischung schafft echte Begegnungen, stärkt fachliche und soziale Kompetenzen – und zeigt eindrücklich, dass Normalität nicht nur ein Konzept, sondern eine gelebte Realität ist.
So setzen wir Tag für Tag um, was das Normalitätsprinzip im Strafvollzug fordert:
Ein Arbeits- und Ausbildungsumfeld, das so nahe wie möglich an der gesellschaftlichen Realität orientiert ist – und damit echte Chancen für die Zukunft eröffnet.