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Übergangspavillon

Der Übergang von der geschlossenen Eintrittsabteilung in den Wohnpavillon ist eine grosse Herausforderung. Die Jugendlichen wechseln vom hoch strukturierten, engen Setting der Eintrittsabteilung in einen offenen Wohnpavillon, in welchem viel mehr Selbstverantwortung verlangt ist. Dieser Schritt stellt für bestimmte Jugendliche eine zu hohe Hürde dar.
Der Arxhof löst diese Herausforderung mit einem Übergangspavillon. Er zeichnet sich aus durch ein vornehmlich pädagogisch hoch strukturiertes Angebot in Kombination mit zusätzlichen baulichen Sicherungen. Dadurch ermöglichen wir einen erfolgreichen Behandlungsübergang zwischen der geschlossenen Eintrittsabteilung und dem offenen Bereich.
Für die Platzierung im Übergangspavillon kommen unter anderem Jugendliche und junge Erwachsene in Frage, die nicht mehr auf die Strukturen der geschlossenen Eintrittsabteilung angewiesen sind, die aber Schwierigkeiten haben, sich an Verbindlichkeiten zu halten oder grundlegende Strukturen zu befolgen, sowie Verwahrlosungstendenzen aufweisen.
Das Angebot unterstützt zudem Eingewiesene mit einer unterentwickelten Fähigkeit zur Selbstregulation, denen es an Absprachefähigkeit und emotionaler Stabilität fehlt, dabei, die hohe Selbstverantwortung im offenen Vollzug erfolgreich zu tragen. Diese Defizite erfordern gezielte pädagogische Unterstützung, um sie auf die Therapieanforderungen und weitere Progressionen innerhalb des offenen Vollzugs vorzubereiten.
Kontakt
Falls Sie Fragen zu unserem Übergangspavillon haben oder einen Jugendlichen dort platzieren möchten, so steht Ihnen Frau Aurea Haueter, Leiterin Psychologisch-Forensischer Dienst, gerne beratend zur Verfügung ([email protected], 061 552 23 00).