Veterinärwesen

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Aviäre Influenza bei Hausgeflügel in Deutschland - Massnahmen in der Schweiz aufgehoben

In Deutschland wurde am 22. März 2021 das aviäre Influenzavirus H5N8 in einem grossen Geflügelaufzuchtbetrieb nachgewiesen. Bereits infizierte Tiere wurden von dort an verschiedene Betriebe in Deutschland verkauft. Betroffen waren auch Geflügelhalter in Baden-Württemberg in der Nähe der Schweizer Grenze. In Deutschland wurden zur Bekämpfung der Vogelgrippe rund um die Seuchenbetriebe Schutz- und Überwachungszonen verhängt. Im süddeutschen Raum reichten diese auf Schweizer Boden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat daher am 9. April 2021 vorbeugende Massnahmen angeordnet, um die Einschleppung des Virus in die Schweiz zu verhindern und eine allfällige Ausbreitung in der Schweiz zu unterbinden. Davon betroffen war auch der Kanton Basel-Landschaft.
Da die Einschleppung sowie eine allfällige Ausbreitung der Geflügelgrippe durch die in Deutschland und in der Schweiz angeordneten Massnahmen erfolgreich verhindert werden konnten, hat das BLV in Absprache mit den betroffenen Kantonen die angeordneten Massnahmen am 1. Mai 2021 aufgehoben. Es gelten daher auch in den Gemeinden Anwil, Arisdorf, Böckten, Buus, Hemmiken, Hersberg, Maisprach, Nusshof, Ormalingen, Rickenbach (BL), Rothenfluh, Sissach keine besonderen Einschränkungen mehr. 
Nach wie vor ist jedoch zu beachten, dass alle Geflügelhaltungen, also auch Hobbyhaltungen, amtlich registriert sein müssen. Das Meldeformular kann auf der Webseite des Amtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen heruntergeladen werden.

Infos BLV: Vogelgrippe beim Tier (admin.ch)

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Das Veterinärwesen überwacht und vollzieht die Gesetzgebung in den Bereichen Tiergesundheit und Tierverkehr, bekämpft Tierseuchen, bearbeitet die gemeldeten Tierschutzfälle, kontrolliert die landwirtschaftlichen Primärproduktionsbetriebe, überwacht die Schlachtbetriebe und die Schlachtungen, vollzieht bei Problemen in der Fleisch- und Milchproduktion.

Die Hundefachstelle arbeitet im Bereich der eidgenössischen Tierschutz- und der kantonalen Hundegesetzgebung zur Minderung von Bissvorfällen von Hunden.

Die enge Verflechtung der verschiedenen Aufgaben machen das öffentliche Veterinärwesen zu einem wichtigen Baustein zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier (Veterinary Public Health (VPH) und „One Health“-Konzept).