Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen

Aktuelles

Ukrainische Flüchtlinge mit Hunden oder Katzen

Zahlreiche Menschen befinden sich auf der Flucht aus der Ukraine. Hunde und Katzen, die von ihren Besitzern mitgeführt werden, dürfen in die Schweiz einreisen, auch wenn nicht alle Einfuhrbedingungen erfüllt sind. Das ALV prüft dann im Einzelfall, welche Massnahmen getroffen werden müssen, um eine Ansteckung mit Tollwut bei Mensch und Tier sicher auszuschliessen und informiert die Tierhalter entsprechend.

Alle aus der Ukraine eingeführten Tiere müssen zwingend beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen gemeldet werden. Das Formular zur Meldung eingeführter Tiere sowie Informationen (auch in ukrainischer und englischer Sprache) finden Sie hier.

Wenn Sie ein Tier aus der Ukraine mitgebracht haben oder einer flüchtenden Person mit einem Tier Unterkunft geben, melden Sie sich bitte unverzüglich bei uns (E-Mail an: veterinaerdienst@bl.ch)

Vogelgrippe: Massnahmen werden zum 1. April 2022 aufgehoben

Die Massnahmen entlang der grossen Gewässer zum Schutz des Hausgeflügels vor der Vogelgrippe wurden zum 1. April 2022 aufgehoben. Die Gefahr einer Einschleppung durch Zugvögel hat sich verringert, da diese ihre Winterquartiere grösstenteils verlassen haben. Von den im November 2021 angeordneten Massnahmen betroffen waren im Kanton Basel-Landschaft die Ufergebiete der entlang des Rheins liegenden Gemeinden Allschwil, Augst, Binningen, Birsfelden, Füllinsdorf, Giebenach, Münchenstein, Muttenz sowie Pratteln. Weitere Infos siehe: hier

Afrikanische Schweinepest (ASP)

Italien meldet Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen im Piemont, rund 135 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. Um die Krankheit einzudämmen, sind auch Schweizer Schweinehaltende aufgefordert, keine Essensreste an Schweine zu verfüttern, den Zugang zu den Ställen und die Umzäunung zu kontrollieren und eine Hygieneschleuse einzurichten. Reisende sollen kein Wildschwein- oder Schweinefleisch aus den betroffenen Regionen einführen. Nach Jagdreisen müssen Kleidung und Fahrzeuge gereinigt und desinfiziert werden.
Weitere Informationen des BLV: Afrikanische Schweinepest (ASP) (admin.ch)

Höherer Zeitbedarf für Import/Export

In der EU wurde mit das Tiergesundheitsrecht ("Animal Health Law") überarbeitet. Die Änderungen, haben auch einen Einfluss auf das Prozedere bei Importen oder Exporten für die Schweiz. 
Bei der Bearbeitung von Gesuchen muss daher mit einem erhöhten Zeitbedarf gerechnet werden. Um Verzögerungen bei den Tiertransporten zu vermeiden, müssen Anträge betreffend Tierverkehr mit der EU daher mindestens 3 – 4 Wochen vor dem geplanten Tiertransport gestellt werden.

Medienmitteilungen & Publikationen

Aktuelle Kampagnenberichte & Publikationen:

Seite des Bundesamtes (Rückrufe & Öffentliche Warnungen)

Wir fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mensch und Tier, in dem wir als Kantonale Vollzugsbehörde die Einhaltung der Lebensmittelgesetzgebung kontrollieren und die Gesetze rund um das Tier vollziehen. 
Unser Labor liefert die analytischen Grundlagen als wichtiger Teil zum Vollzug der Lebensmittel- und Umweltschutzgesetzgebung.

Anlässe

Es sind im Moment keine Anlässe geplant.

Kontakt

Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen Telefon 061 552 20 00

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Umweltanalytik Telefon 061 552 20 00