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Geschichte, Wappen

Hersberg: «Herschbrg», Bezirk Liestal, 530m ü.M., auf der Wasserscheide zwischen Ergolz, Violenbach und Talbächli gelegen.
›› Statistische Daten

Wappen: Seit 1945. In silbernem Feld ein roter Stufengiebel auf grünem Dreiberg. Darüber ein schachbrettartig rotweiss gemusterter Querstreifen. Der gotische Stufengiebel auf dem Dreiberg weist auf den Hof hin, aus dem sich das Bergdörflein entwickelte. Der Querstreifen stammt aus dem Zisterzienser-Wappen und erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit zum Kloster Olsberg. Als Farben wurden die basellandschaftlichen Standesfarben gewählt. Flagge: weissrot.

Ortsgeschichte: Die Verbindung eines Personennamens, Heri oder Hari, mit -berg spricht für eine junge alemannische Siedlung. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Weiler Herisperch im Jahre 1226. Beim Brunnen inmitten der Siedlung verlief einst die Grenze zwischen dem Sisgau und der Herrschaft Rheinfelden. 1380 gehörten Hof, Zwing und Bann dem Kloster Olsberg, die hohe Gerichtsbarkeit den Grafen von Thierstein. 1461 kam das Dorf mit der Herrschaft Farnsburg an die Stadt Basel. Das Kloster Olsberg machte aber weiterhin Ansprüche auf seinen früheren Besitz geltend. Erst ein Vertrag von 1664 sicherte der Stadt sämtliche Rechte in Hersberg und Nusshof. Im Dreissigjährigen Krieg wurde das Dorf von spanischen Soldaten geplündert und von der Pest heimgesucht.

Vgl. auch Chronik des Kantons BL

Amtliches Publikationsorgan:
fricktal.info Verlag, Mobus AG, Brotkorbstrasse 3, 4332 Stein, Tel. 062 866 60 00.



 

 

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