- Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung
- Über uns
- Information
- Neues vom Ebenrain
Neues vom Ebenrain
Vier Staatsweine 2026 für die Region Basel gekürt
Die vier Gewinnerweine der Staatsweinkürung 2026 dürfen ein Jahr lang die prominent glänzende Etikette tragen. Foto: EbenrainMedienmitteilung - 2. Juni 2026
In festlichem Rahmen wurden im Schloss Ebenrain die Staatsweine 2026 der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt ausgezeichnet. Der Wettbewerb unterstreicht die hohe Qualität der regionalen Weine und stärkt deren Bekanntheit über die Kantonsgrenzen hinaus. Insgesamt wurden 69 Weine in vier Kategorien bewertet.
Die Auswahl der Staatsweine erfolgte in zwei Schritten: In einer Vordegustation durch eine unabhängige Fachjury aus ausserkantonalen Expertinnen und Experten wurden die Finalweine bestimmt. Die abschliessende Kürung erfolgte durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Weinbranche und Medien.
Folgende Weine dürfen 2026 die Bezeichnung «Staatswein» tragen:
- Leichte Weissweine: Riesling-Sylvaner 2025, AOC Basel-Landschaft, Weingut Jauslin, Muttenz
- Kräftige Weissweine / Cuvées: Kerner 2025, AOC Basel-Landschaft, Siebe Dupf Kellerei AG, Liestal
- Pinot noirs: Syydebändel Pinot Noir Barrique, 2022, Vin de Pays Nordwestschweiz, Verein Syydebändel, Maisprach
- Rotweine / Cuvées: Pinot & Dorsa Barrique, 2023, AOC Basel-Landschaft, Buser Hof Leimen, Buus
Schloss Ebenrain feiert 250 Jahre Geschichte
Schloss Ebenrain heuteMedienmitteilung - 22. Mai 2026
Das Schloss Ebenrain in Sissach blickt auf eine 250-jährige Geschichte zurück. Einst als sommerlicher Landsitz des Basler Seidenbandfabrikanten Martin Bachofen erbaut, prägt das Schloss bis heute das Ortsbild von Sissach. Im Jubiläumsjahr 2026 öffnet der Kanton Basel-Landschaft das historische Gebäude mit einem Konzert, Führungen und Ausstellungen für die Öffentlichkeit.
Mit seiner leuchtenden Fassade, den blauen Fensterläden und der imposanten Lindenallee gehört das Schloss Ebenrain zu den markantesten historischen Bauwerken im Baselbiet. Den Grundstein legte Martin Bachofen-Heitz im Jahr 1774. Nach zweijähriger Bauzeit bezog die Familie den Landsitz, den sie vor allem während der Sommermonate nutzte. Ausschlaggebend für den Standort waren laut historischen Berichten die attraktiven Jagdreviere rund um Sissach.
In den vergangenen 250 Jahren wurde das Anwesen von insgesamt zwölf Besitzern geprägt und erweitert. Besonders sichtbar sind die Veränderungen aus dem 19. Jahrhundert: Unter Albert Hübner erhielt das Schloss sein charakteristisches Schieferdach, eine Glasveranda sowie eine grosszügige Parkanlage mit Weiher und Pförtnerhaus.
Seit 1951 befindet sich das Schloss im Besitz des Kantons Basel-Landschaft. Eine umfassende Sanierung in den Jahren 1986 bis 1989 verlieh dem Gebäude sein heutiges Erscheinungsbild. Aktuell werden im Park zudem neue Wege angelegt und der Ententeich saniert.
Heute dient das Schloss Ebenrain als Repräsentationsgebäude des Kantons und ist normalerweise nur am Ebenraintag öffentlich zugänglich. Zum Jubiläum 2026 öffnet das Schloss seine Tore jedoch für mehrere Veranstaltungen. Geplant sind unter anderem ein Matinée-Konzert im Innenhof, eine historische Fotoausstellung im Schlosspark, öffentliche Führungen sowie eine Führung zum Tag des Denkmals rund um die historische Wasserversorgung.
Jubiläums-Seite "250 Jahre Schloss Ebenrain"
Neuer Pächter für den Schulgutsbetrieb Ebenrain
Regierungsrat Thomi Jourdan mit dem ehemaligen Pächterpaar und dem neuen Pächter Thomas HirsbrunnerMedienmitteilung - 6. Januar 2026
Der Schulgutsbetrieb Ebenrain wurde per 1. Januar 2026 neu verpachtet. Grund dafür ist die Pensionierung des bisherigen Pächterpaars Doris und Ruedi Hirsbrunner, welches den Betrieb seit 1999 führte. Nach einer öffentlichen Ausschreibung im August 2024 erhielt Thomas Hirsbrunner, Sohn des bisherigen Pächterpaars, den Zuschlag für die Verpachtung.
Der Schulgutsbetrieb Ebenrain ist Eigentum des Kantons Basel-Landschaft und erfüllt Aufgaben in der Aus- und Weiterbildung der Landwirtschaftsschule Ebenrain. Bis Ende 1998 wurde der Betrieb durch den Kanton Basel-Landschaft selbst geführt, seither im Rahmen eines Pachtverhältnisses. Die für den Schulbetrieb notwendigen Leistungen sind in einer Leistungsvereinbarung geregelt. Diese umfasst neben Bewirtschaftungsauflagen auch Angebote für die Öffentlichkeit.
Ruedi und Doris Hirsbrunner führten den Betrieb während 27 Jahren. Regierungsrat Thomi Jourdan würdigte anlässlich der Übergabe die langjährige, gute Zusammenarbeit und den grossen Einsatz des Pächterpaars. Mit der Neuverpachtung bleibt die Kontinuität des Betriebs gewährleistet. Thomas Hirsbrunner ist mit den besonderen Anforderungen eines landwirtschaftlichen Ausbildungsbetriebs vertraut und verfügt über die notwendigen Voraussetzungen, den Betrieb im Sinne des Kantons weiterzuführen.
Der neue Pächter beabsichtigt, den Betrieb vorerst ohne grundlegende Veränderungen weiterzuführen. Der Kontakt mit der Bevölkerung sowie den Schulen, die den Betrieb regelmässig für Führungen nutzen, bleibt ein zentraler Bestandteil der Betriebsführung.
