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Neues vom Ebenrain
Trockenheit und Hitze 2026 – Ausnahmeregelung für Landwirtschaftsbetriebe

Information an Landwirtschaftsbetriebe – 13. Juli 2026
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und Hitze gelten für das Jahr 2026 folgende Ausnahmeregelungen für die Bewirtschaftung von extensiv genutzten Wiesen (611) und wenig intensiv genutzten Wiesen (612):
Voraussetzung
Die erste Nutzung der Fläche muss bereits als Schnitt erfolgt sein.
Ausnahmeregelung
Die Folgenutzungen dürfen ab dem 1. August 2026 als Weidenutzung erfolgen. Eine Zufütterung ist nicht erlaubt.
Naturschutz-Vertragsflächen (NS-Vertragsflächen)
Diese Ausnahmeregelung gilt auch für NS-Vertragsflächen. Sämtliche weiteren Vertragsbestimmungen bleiben weiterhin gültig.
Information an betroffene Landwirtschaftsbetriebe - 1. Juli 2026
Die anhaltende Trockenheit und Hitze führen vielerorts zu Futtermangel auf Weiden. Für die beiden Tierwohlprogramme RAUS und Weidebeitrag gelten per sofort bis Ende August 2026 folgende Ausnahmeregelungen:
RAUS:
Die Anforderungen an den regelmässigen Auslauf bleiben bestehen.
Kann der Weidegang aufgrund von Futtermangel oder Hitze nicht erfolgen, darf dieser durch Auslauf im Laufhof ersetzt werden.
Weidebeitrag:
Wird der Weidegang infolge Futtermangel durch Auslauf im Laufhof ersetzt, entfällt die Anforderung, dass mindestens 70 % des Tagesbedarfs an Trockensubstanz durch Weidefutter gedeckt werden muss.
Dokumentation:
Weiterhin gilt, den Tieren an mindestens 26 Tagen pro Monat Auslauf auf einer Weide oder im Laufhof zu gewähren. Die Laufhoftage sind im Auslaufjournal einzutragen und mit «Futtermangel/Trockenheit» zu begründen.
18 neue Landwirtinnen und Landwirte
18 neue Landwirtinnen und Landwirte am EbenrainMedienmitteilung - 26. Juni 2026
Am Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung durften heute 18 Absolventinnen und Absolventen ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Landwirtin bzw. Landwirt entgegennehmen.
Von den insgesamt 18 Lernenden haben 13 die reguläre dreijährige Ausbildung und vier die verkürzte Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Eine Kandidatin hat das Qualifikationsverfahren im Rahmen einer Nachholbildung absolviert. Über den Lehrabschluss im Rang dürfen sich drei Absolventinnen und Absolventen freuen.
Folgende Absolventinnen und Absolventen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen:
• Aregger Simon, Blauen
• Dettwiler Flurina, Basel
• Eugster Linus, Ettingen
• Gerber Flavio, Bretzwil
• Huber Aurelio, Rünenberg
• Inglese Luca, Basel
• Kalt Raffaela, Buus
• Kaltenrieder David, Zunzgen
• Kamm Aurin, Basel
• Kempf Roger, Oltingen
• Kohler Andreas, Liesberg
• Kurz Cornel, Diegten
• Mächler Aurin, Fehren
• Moser Elouan, Anwil
• Munz Christof, Basel
• Ritter Dave, Gelterkinden
• Tscharner Anna
• Tschopp Jael
Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich!
Vier Staatsweine 2026 für die Region Basel gekürt
Die Gewinner und Finalisten der Staatsweinkürung 2026. Foto: EbenrainMedienmitteilung - 2. Juni 2026
In festlichem Rahmen wurden im Schloss Ebenrain die Staatsweine 2026 der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt ausgezeichnet. Der Wettbewerb unterstreicht die hohe Qualität der regionalen Weine und stärkt deren Bekanntheit über die Kantonsgrenzen hinaus. Insgesamt wurden 69 Weine in vier Kategorien bewertet.
Die Auswahl der Staatsweine erfolgte in zwei Schritten: In einer Vordegustation durch eine unabhängige Fachjury aus ausserkantonalen Expertinnen und Experten wurden die Finalweine bestimmt. Die abschliessende Kürung erfolgte durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Weinbranche und Medien.
Folgende Weine dürfen 2026 die Bezeichnung «Staatswein» tragen:
- Leichte Weissweine: Riesling-Sylvaner 2025, AOC Basel-Landschaft, Weingut Jauslin, Muttenz
- Kräftige Weissweine / Cuvées: Kerner 2025, AOC Basel-Landschaft, Siebe Dupf Kellerei AG, Liestal
- Pinot noirs: Syydebändel Pinot Noir Barrique, 2022, Vin de Pays Nordwestschweiz, Verein Syydebändel, Maisprach
- Rotweine / Cuvées: Pinot & Dorsa Barrique, 2023, AOC Basel-Landschaft, Buser Hof Leimen, Buus
Schloss Ebenrain feiert 250 Jahre Geschichte
Schloss Ebenrain heuteMedienmitteilung - 22. Mai 2026
Das Schloss Ebenrain in Sissach blickt auf eine 250-jährige Geschichte zurück. Einst als sommerlicher Landsitz des Basler Seidenbandfabrikanten Martin Bachofen erbaut, prägt das Schloss bis heute das Ortsbild von Sissach. Im Jubiläumsjahr 2026 öffnet der Kanton Basel-Landschaft das historische Gebäude mit einem Konzert, Führungen und Ausstellungen für die Öffentlichkeit.
Mit seiner leuchtenden Fassade, den blauen Fensterläden und der imposanten Lindenallee gehört das Schloss Ebenrain zu den markantesten historischen Bauwerken im Baselbiet. Den Grundstein legte Martin Bachofen-Heitz im Jahr 1774. Nach zweijähriger Bauzeit bezog die Familie den Landsitz, den sie vor allem während der Sommermonate nutzte. Ausschlaggebend für den Standort waren laut historischen Berichten die attraktiven Jagdreviere rund um Sissach.
In den vergangenen 250 Jahren wurde das Anwesen von insgesamt zwölf Besitzern geprägt und erweitert. Besonders sichtbar sind die Veränderungen aus dem 19. Jahrhundert: Unter Albert Hübner erhielt das Schloss sein charakteristisches Schieferdach, eine Glasveranda sowie eine grosszügige Parkanlage mit Weiher und Pförtnerhaus.
Seit 1951 befindet sich das Schloss im Besitz des Kantons Basel-Landschaft. Eine umfassende Sanierung in den Jahren 1986 bis 1989 verlieh dem Gebäude sein heutiges Erscheinungsbild. Aktuell werden im Park zudem neue Wege angelegt und der Ententeich saniert.
Heute dient das Schloss Ebenrain als Repräsentationsgebäude des Kantons und ist normalerweise nur am Ebenraintag öffentlich zugänglich. Zum Jubiläum 2026 öffnet das Schloss seine Tore jedoch für mehrere Veranstaltungen. Geplant sind unter anderem ein Matinée-Konzert im Innenhof, eine historische Fotoausstellung im Schlosspark, öffentliche Führungen sowie eine Führung zum Tag des Denkmals rund um die historische Wasserversorgung.
Jubiläums-Seite "250 Jahre Schloss Ebenrain"
Neuer Pächter für den Schulgutsbetrieb Ebenrain
Regierungsrat Thomi Jourdan mit dem ehemaligen Pächterpaar und dem neuen Pächter Thomas HirsbrunnerMedienmitteilung - 6. Januar 2026
Der Schulgutsbetrieb Ebenrain wurde per 1. Januar 2026 neu verpachtet. Grund dafür ist die Pensionierung des bisherigen Pächterpaars Doris und Ruedi Hirsbrunner, welches den Betrieb seit 1999 führte. Nach einer öffentlichen Ausschreibung im August 2024 erhielt Thomas Hirsbrunner, Sohn des bisherigen Pächterpaars, den Zuschlag für die Verpachtung.
Der Schulgutsbetrieb Ebenrain ist Eigentum des Kantons Basel-Landschaft und erfüllt Aufgaben in der Aus- und Weiterbildung der Landwirtschaftsschule Ebenrain. Bis Ende 1998 wurde der Betrieb durch den Kanton Basel-Landschaft selbst geführt, seither im Rahmen eines Pachtverhältnisses. Die für den Schulbetrieb notwendigen Leistungen sind in einer Leistungsvereinbarung geregelt. Diese umfasst neben Bewirtschaftungsauflagen auch Angebote für die Öffentlichkeit.
Ruedi und Doris Hirsbrunner führten den Betrieb während 27 Jahren. Regierungsrat Thomi Jourdan würdigte anlässlich der Übergabe die langjährige, gute Zusammenarbeit und den grossen Einsatz des Pächterpaars. Mit der Neuverpachtung bleibt die Kontinuität des Betriebs gewährleistet. Thomas Hirsbrunner ist mit den besonderen Anforderungen eines landwirtschaftlichen Ausbildungsbetriebs vertraut und verfügt über die notwendigen Voraussetzungen, den Betrieb im Sinne des Kantons weiterzuführen.
Der neue Pächter beabsichtigt, den Betrieb vorerst ohne grundlegende Veränderungen weiterzuführen. Der Kontakt mit der Bevölkerung sowie den Schulen, die den Betrieb regelmässig für Führungen nutzen, bleibt ein zentraler Bestandteil der Betriebsführung.
