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Naturgefahrenkarte

Der Kanton Basel-Landschaft hat in den Jahren 2007 - 2011 für das Siedlungsgebiet aller Gemeinden eine Naturgefahrenkarte (NGK) erarbeitet. Diese zeigen auf, wie stark ein Gebiet von gravitativen Naturgefahren bedroht ist. Im Baselbiet sind das Wasser-, Rutsch- und Sturzgefahren. Eidgenössische und kantonale Erlasse bilden die rechtliche Grundlage für die Erstellung der Naturgefahrenkarten BL. Die Behörden sind verpflichtet, die Naturgefahrenkarten bei ihren raumwirksamen Tätigkeiten umzusetzen.

Die Karten sind unter dem Thema „Naturgefahren“ im GeoView BL zu finden. 

Naturgefahrenkarte Beispielbilder (Seite ist im Aufbau - die Bilder folgen)

Warum Naturgefahrenkarten

Naturgefahrenkarten helfen präventiv, Schäden an Menschen und Infrakstruktur durch Naturgefahren möglichst gering zu halten. Sie dienen als Grundlage für die Massnahmenplanung. Dabei stehen raumplanerische Massnahmen im Vordergrund. Die Naturgefahrenkarten sind deshalb bei Planungs- und Bautätigkeiten zu berücksichtigen (siehe "Umsetzung der Naturgefahrenkarte in die kommunlae Nutzungsplanung"). Weiter sind bauliche, technische und kultivierende Massnahmen an Gefahrenquellen und gefährdeten Objekten zu prüfen. Da nie alle Risiken ausgeschlossen werden können, sind diese mit entsprechenden Notfallkonzepten der Einsatzkräfte zu minimieren.

Was die Naturgefahrenkarte zeigt

Die Gefahrenkarte wird grundsätzlich für das ganze Siedlungsgebiet des Kantons Basel-Landschaft erstellt. Für das übrige Gebiet des Kantons zeigt die  Gefahrenhinweiskarte  mögliche Gefährdungen auf.

Die Naturgefahrenkarte (kurz Gefahrenkarte) zeigt wie stark ein Gebiet von Naturgefahren bedroht ist. Dabei handelt es sich um die folgenden Gefahren / Prozesse: Überschwemmung / Übersarung, Steinschlag / Blockschlag, Rutschungen (permanent und spontan) und Hangmuren. Mehr zu den einzelnen Naturgefahren erfahren Sie hier.

Innerhalb des Siedlungsgebietes wird für jede Parzelle untersucht, wie stark und wie häufig sie von diesen Prozessen betroffen ist. So wird zum Beispiel ein Gebiet alle 30 Jahre, ein anderes nur alle 100 Jahre von einem halben Meter Wasser überschwemmt. Das Gebiet, welches häufiger mit gleicher Intensität überschwemmt wird, weist eine grössere Gefährdung auf. Je häufiger und je stärker ein Ereignis zu erwarten ist, desto grösser ist seine Gefährdung.

Es wird unterschieden zwischen folgenden Gefahrenstufen  

  • Rot: Erheblicher Gefährdung --> Verbotsbereich
  • Blau: Mittlerer Gefährdung --> Gebotsbereich
  • Gelb: Geringer Gefährdung --> Hinweisbereich
  • Weiss: Keine oder vernachlässigbare Gefährdung

Für folgende Prozesse können in der Regel die Häufigkeiten und die Stärken nicht ausgewiesen werden: Ufererosion, Murgang, Hangwasser, Grundwasseraufstoss,  Erdfall (Absenkung, Einsturz). Auf der Karte erfolgt lediglich ein Hinweis, welche Gebiete gefährdet sind. 

Nicht Teil der Gefahrenkarte sind die Naturereignisse Erdbeben, Sturm, Hagel, Dürre oder Frost. Auch Lawinen werden für die Gefahrenkarten BL nicht untersucht. 

Frage-Antwort-Katalog mit häufig gestellten Fragen zur Umsetzung der Naturgefahrenkarte.

Weitere Informationen.

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