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Vorsicht: Rechnungen für "Markenpublikation" im Umlauf

05.06.2012
In diesen Tagen läuft ein offenbar breit angelegter Versand von Vertragsofferten für die Publikation von Markennamen. Absender der Angebote ist eine Firma mit Sitz in Österreich. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft bittet um Vorsicht und warnt vor vorschnellen Einzahlungen.
 
Immer wieder erhalten Firmen Post von nichtamtlichen Anbietern, welche die Aufnahme des Firmen- oder Markennamens in Listen offerieren. Hinter den teilweise "amtlich" wirkenden Briefen und Rechnungen verstecken sich in der Regel Anbieter, welche ausschliesslich den angebotenen Listeneintrag vornehmen, ohne dass dieser einen amtlichen Charakter erlangt.
 
Aktuelle Briefaktion läuft
Dies ist insbesondere auch bei einer derzeit laufenden Versandaktion eines Anbieters mit Sitz in Österreich der Fall (Musterschreiben liegt dieser Mitteilung bei). Dieser bietet als Gegenleistung für die Bezahlung von 1'065 Franken die Publikation eines Markennamens in einer Online-Liste an. Ein weiterer Mehrwert für die jeweiligen Firmen ist dabei nicht erkennbar. Zwar wird auf der Rechnung explizit darauf hingewiesen, dass die offerierte Gegenleistung lediglich die Publikation der Marke umfasst und diese die offizielle Markenregistrierung nicht ersetzt. Gleichwohl besteht ein gewisses Täuschungspotenzial.
 
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft bittet daher um Vorsicht und rät von vorschnellen Einzahlungen ab. Im Zweifelsfalle empfiehlt sie eine gründliche Überprüfung der unterbreiteten Angebote.
 
> Musterschreiben
 
Für Rückfragen:
Michael Lutz, Kommunikationsbeauftragter (bis 16.00 Uhr), Telefon 061 552 58 09, E-Mail michael.lutz@bl.ch   
 
Liestal, 5. Juni 2012

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