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Nach Bombendrohung wird Diebstahl entdeckt

01.02.2016
Nachdem am Dienstag, 29. Dezember 2015, das Gebäude der Firma Möbel Pfister in Pratteln aufgrund einer gemeldeten Bombendrohung evakuiert werden musste, meldeten Mitarbeitende am Folgetag, dass der Firma mehrere zehntausend Franken entwendet wurden. Staatsanwaltschaft und Polizei Basel-Landschaft gingen in der Folge von einem Zusammenhang zwischen der – in Realität nie eingegangenen – Bombendrohung und dem Diebstahl aus. Die entsprechenden Ermittlungen bestätigen nun diesen Verdacht. Gut die Hälfte des entwendeten Geldes konnte sichergestellt werden.

Am Dienstag, 29. Dezember 2015, meldete die Firma Möbel Pfister in Pratteln telefonisch den Eingang einer Bombendrohung, in deren Folge die Polizei Basel-Landschaft das gesamte Gebäude evakuierte und durchsuchte. Ein Sprengsatz wurde nicht gefunden (s.a. Medienmitteilung Nr. 534/2015 der Polizei Basel-Landschaft). Am darauf folgenden Tag meldeten Mitarbeitende der Firma Möbel Pfister, dass der Firma mehrere zehntausend Franken entwendet wurden.

Zusammenhang zwischen Bombendrohung und Diebstahl
Staatsanwaltschaft und Polizei Basel-Landschaft gingen in der Folge aufgrund verschiedener Indizien davon aus, dass zwischen der Bombendrohung und dem am Folgetag gemeldeten Diebstahl ein Zusammenhang bestand. Entsprechende Ermittlungen wurden umgehend aufgenommen und bestätigen heute diesen Verdacht: Die Bombendrohung wurde zum Zwecke des Diebstahls fingiert. Eine der beiden Taten dringend verdächtige Person konnte identifiziert und vorübergehend in Untersuchungshaft genommen werden. Gut die Hälfte des gestohlenen Geldes konnte inzwischen sichergestellt werden. Weitere Abklärungen sind derzeit im Gange.

Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft

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