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Explosion in Pratteln: Update zum aktuellen Verfahrensstand

02.07.2012
Nach der Explosion eines Mehrfamilienhauses in Pratteln vom 14. April 2012 liegen nun die Ergebnisse der Überprüfung der technischen Installationen vor. Laut einem Expertengutachten waren die Gaszuleitungen der Liegenschaft dicht und die Sicherheitseinrichtungen des relevanten Gasherds funktionierten. Ein technischer Defekt als Explosionsursache kann ausgeschlossen werden.

Im Nachgang an die Explosion eines Mehrfamilienhauses an der Augsterheglistrasse 25 in Pratteln hat die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft ein Expertengutachten in Auftrag gegeben, welches nun vorliegt. Diesem zufolge waren die Gaszuleitungen der Liegenschaft dicht. Auch der Gasherd in der Unglückswohnung sowie dessen Zündsicherung funktionierten laut den Gutachtern einwandfrei. Ein technischer Defekt als Ursache der Explosion kann somit ausgeschlossen werden.

Bewusste Manipulation im Vordergrund
Da die Gasexplosion vom 14. April 2012 nicht auf einen technischen Defekt zurückgeführt werden kann, geht die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft davon aus, dass eine bewusste Manipulation am Gasherd zur Explosion geführt hat. Als mögliches Motiv kommt ein gescheiterter Suizidversuch in Frage.

Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat ein Strafverfahren gegen einen Bewohner der betroffenen Liegenschaft eröffnet und prüft, ob die Explosion fahrlässig oder vorsätzlich herbei geführt wurde.

Für Rückfragen:
Michael Lutz, Kommunikationsbeauftragter, Telefon 061 552 58 09, E-Mail michael.lutz@bl.ch

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