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Explosion in Pratteln: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

25.09.2014
Die Strafuntersuchung in Zusammenhang mit der Explosion eines Mehrfamilienhauses an der Augsterheglistrasse in Pratteln im April 2012 ist abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft erhebt gegen einen der damaligen Bewohner des Hauses Anklage wegen Verursachung einer Explosion und anderer Delikte.

Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat das umfangreiche Untersuchungsverfahren in Zusammenhang mit der Explosion eines Mehrfamilienhauses am 14. April 2012 an der Augsterheglistrasse 25 in Pratteln abgeschlossen. Sie erhebt Anklage gegen einen Bewohner der von der Explosion betroffenen Liegenschaft.

Die Strafuntersuchung hat ergeben, dass eine bewusste Manipulation am Gasherd zum Austritt des Gases geführt hat. Als Motiv für die Manipulation steht ein Suizidversuch im Vordergrund. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat sowohl wegen vorsätzlicher als auch wegen fahrlässiger Verursachung einer Explosion sowie weiterer, damit in Zusammenhang stehender Delikte Anklage erhoben.

Technischer Defekt ausgeschlossen
Das von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebene Expertengutachten ergab, dass ein technischer Defekt als Ursache der Gasexplosion ausgeschlossen werden kann. Die Gaszuleitungen der Liegenschaft waren dicht und die Zündsicherung am Gasherd funktionierte laut den Gutachtern einwandfrei.

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