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Die Gefängnisse sind voll: Präventionsbemühungen der Polizei tragen Früchte

20.12.2012
Die Polizei Basel-Landschaft sowie die Baselbieter Staatsanwaltschaft sind dieser Tage und Wochen enorm mit mutmasslichen Einbrechern und weiteren Delinquenten beschäftigt; die Gefängnisse im Kanton Basel-Landschaft sind seit Wochen voll.

Derzeit befinden sich 31 Personen in Untersuchungshaft, davon 24 wegen Einbruchdiebstählen. Die restlichen Personen befinden sich wegen weiteren Delikten, z.B. mutmasslichen Portemonnaie-Diebstählen, in Haft. 30 dieser 31 Personen sind Ausländer.

Diese hohe Anzahl an Haftfällen resultiert aus der konsequenten Arbeit der Polizei, unterstützt durch die reibungslose Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft sowie durch regelmässige Hinweise aus der Bevölkerung bezüglich verdächtigen Personen. Solche Meldungen haben vermehrt zu konkreten Anhaltungen geführt. Die Staatsanwaltschaft konnte daraufhin jeweils Untersuchungshaft beantragen.

Weiterhin aufmerksam bleiben
Die Polizei Basel-Landschaft appelliert an die Bevölkerung, solche Meldungen besser einmal zu viel als zu wenig und stets so rasch als möglich abzusetzen, am einfachsten an die Notrufnummern 117 oder 112. Die Polizei bittet die Bevölkerung auch im Hinblick auf die bevorstehenden Festtage um erhöhte Aufmerksamkeit und umgehende Meldungen verdächtiger Wahrnehmungen.

Die Anzahl Einbrüche dürfte im Jahr 2012 gegenüber 2011 deutlich ansteigen; die detaillierten Zahlen werden wie gewohnt im Rahmen der alljährlichen Statistik-Medienkonferenz präsentiert und interpretiert.

Einsatzdispositiv wird täglich angepasst
Die Polizei Basel-Landschaft betrieb und betreibt bei der Bekämpfung der Einbruchkriminalität in den vergangenen Monaten einen enormen Aufwand und passt ihre Dispositive täglich an. Zwischen dem 8. Oktober und 8. November wurden zudem kantonsweit in diversen Gemeinden 13 viel beachtete Informationsanlässe zum Thema durchgeführt; diese Anlässe wurden gesamthaft von rund 1200 Personen besucht. Diese Anlässe führten nicht nur (wie erwünscht und erhofft) zu vermehrten Meldungen aus der Bevölkerung, sondern auch zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach Sicherheitsberatungen.

Die Polizei Basel-Landschaft führt seit 1978 eine Beratungsstelle für Verbrechensprävention. Neben allgemeinen Sicherheitsfragen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger produkteneutral und kostenlos über Einbruchschutz informieren lassen. Kontakt: Polizei Basel-Landschaft, Prävention, CH-4410 Liestal, Rheinstrasse 25, Beratungsstelle für Verbrechensprävention, Telefon 061 553 30 61, Mail  pol.praevention@bl.ch oder via www.polizei.bl.ch

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