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Übung des Kantonalen Krisenstabes: Massenkarambolage im Tunnel Schweizerhalle

18.09.2020

Der Kantonale Krisenstab (KKS) übte am Donnerstag, 17. September 2020 eine Massenkarambolage mit Lastwagen, Reisecar und mehreren Personenwagen. Ziel der Übung: Auch in Corona-Zeiten «fit» bleiben für andere als Corona-Szenarien und die Abläufe zwischen den involvierten Blaulichtorganisationen wie Polizei, Feuerwehr, Sanität und Verwaltungsstellen überprüfen.

Bild Legende:
Bei einer Stabsübung wird das Szenario weitgehend simuliert, hier der Unfall im Tunnel (Foto SID).

Rund 70 Angehörige von Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz, der Nationalstrassen Nordwestschweiz AG, der Staatsanwaltschaft, zwei Gemeindeführungsstäbe sowie verschiedene weitere Spezialistinnen und Spezialisten hatten in einer Stabsübung weitgehend ohne echte Kulisse eine Massenkarambolage zu bewältigen, nachdem ein LKW mit einem Reisecar zusammengestossen war. Gemäss Übungsszenario gab es Tote und Verletzte.

Komplexe Abläufe üben und Schwachstellen erkennen

Die Beübten mussten aus dem Stand an ihre definierten Einsatzorte einrücken und beim Sichern, Bergen und Umleiten entsprechende Prioritäten setzen. «Mit solchen regelmässigen Übungen überprüfen wir die Zusammenarbeit der notwendigen Organisationen», sagt Patrik Reiniger, Leiter des KKS. Wichtig sei, situationsgerecht Personen und Fahrzeuge aufzubieten und entsprechend der Situation zu führen. Ein erstes unmittelbares Fazit der Übung fällt laut Patrik Reiniger positiv aus: «Übung erfüllt». 

Der Kantonale Krisenstab Basel-Landschaft führt und koordiniert bei Grossereignissen und in besonderen und ausserordentlichen Lagen alle im Einsatz stehenden Organisationen. In seinem Kommandoposten in Liestal oder im Lageraum des Amts für Militär und Bevölkerungsschutz laufen je nach Ereignisfall alle Fäden zusammen.

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