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Steigende Brandgefahr wegen Hitze - Verhaltensempfehlungen

26.07.2013
Die vergangenen regenarmen, sonnigen und heissen Tage wirken sich lokal unter-schiedlich auf die Vegetation aus. Der Kantonale Krisenstab BL (KKS) bittet die Bevölkerung vorsorglich, vor allem im Umgang mit offenem Feuer und Feuerwerk erhöhte Vorsicht walten zu lassen.

Der KKS beurteilt die Waldbrandgefahrenstufe zurzeit vor allem für südexponierte Waldränder mit angrenzenden Feldern als "erheblich" (Stufe 3). Deshalb empfiehlt der KKS, folgend Punkte zu beherzigen:
  • Werfen Sie keine brennenden Zigaretten, andere Rauchwaren oder Streichhölzer weg.
  • Entfachen Sie Feuer nur an den offiziellen, mit eingerichteten Feuerstellen versehenen Spiel- und Picknickplätzen. Mitgebrachte Einweggrills sowie das Erstellen von improvisierten Feuerstellen sind kein geeigneter Ersatz, da diese eine unbeabsichtigte Brandursache darstellen können.
  • Bei starkem Wind ist wegen dem Funkenwurf kein Feuer zu entfachen.
  • Überwachen Sie dauernd die Feuerstelle.
  • Löschen Sie vor dem Verlassen der Feuerstelle das Feuer und die Glut vollständig aus.
  • Auf den Einsatz von Himmelslaternen ist gestützt auf das Feuerschutzgesetz zu verzichten.

Feuerwerk
Im Hinblick auf den 1. August empfiehlt der KKS, allfällige Höhenfeuer vorgängig der Einsatzleitzentrale der Polizei zu melden (061 553 35 35). Für das Abbrennen von Feuerwerk verweist der KKS auf die jeweiligen Sicherheitsbestimmungen: 100 Meter Abstand zu Waldrändern, Getreidefeldern, Gebäuden und Menschen, sowie Löschmittel (Feuerlöscher, Gartenschlauch oder Wassereimer) bereit halten .

Wasserversorgung sichergestellt
Auf Grund des feuchten Frühlings ist die Situation im Wald deutlich besser als in den Trockenperioden der Jahre 2003 oder 2006. Bei abgeernteten und stehenden Getreidefeldern besteht eine gewisse Brandgefährdung. Wiesen sind hingegen noch zu grün, als dass hier eine Brandgefahr entstehen könnte.
Das ganze Jahr 2012 und die erste Jahreshälfte 2013 waren niederschlagsreich. Die Grundwasserstände und Quellschüttungen haben sich dadurch seit den Tiefstständen im Herbst 2011 wieder erholt und liegen zurzeit deutlich über den langjährigen Mittelwerten. Die Wasserversorgung ist grundsätzlich sichergestellt. Örtliche, vorsorgliche Wassersparmassnahmen sind jedoch nicht auszuschliessen.
Die Wasserführung der Gewässer ist nach wie vor gut. Kleinere Bäche beginnen auszutrocknen oder sind bereits trocken. Dies ist der Jahreszeit entsprechend nicht aussergewöhnlich.

Liestal, 26. Juli 2013

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