Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Sicherheitsdirektion / Medienmitteilungen / Spektakuläre Einsatzübung in Aesch zur Hauptverkehrszeit - Verkehrssituation und "Tramunfall" gut gemeistert

Spektakuläre Einsatzübung in Aesch zur Hauptverkehrszeit - Verkehrssituation und "Tramunfall" gut gemeistert

11.11.2011
Mitten im Feierabendverkehr stossen auf der Hauptstrasse in Aesch BL ein Tram der Baselland Transport AG (BLT) und ein Lastwagen zusammen. Das Tram kippt dabei aus den Schienen, Tote und Verletzte, der Unfallort muss weiträumig abgesperrt werden. Mit diesem Szenario des kantonalen Krisenstabes Baselland wurden heute Donnerstagabend die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehr, Polizei, Sanität und Zivilschutz) in einer realitätsnahen Einsatzübung getestet. Diese fand im Auftrag des Kantons und der BLT unter der Leitung des  Bundesamtes für Bevölkerungsschutz statt. Auch in Realität führte diese Übung zu Verkehrsstörungen rund um Aesch, denn der Verkehr im Dorfzentrum Aesch musste vollständig umgeleitet werden. Und der echte Tramunfall von vor einer Woche hat die Auftraggeber bestätigt: Nur mit realistischen Übungen ist man auf den Krisenfall vorbereitet!
Über 200 teils als Unfallopfer realistisch präparierte Figuranten, ein demolierter Lastwagen und ein auf die Seite gelegter Triebwagen der BLT sorgten am frühen Abend mitten in Aesch für ein möglichst realistisches "Bühnenbild" für die beübten Einsatz- und Führungskräfte.

Von Gesetzes wegen sind Transportunternehmen verpflichtet, regelmässig solche Einsatzübungen durchzuführen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Das Ziel dieser Übung: die organisationsübergreifende Zusammenarbeit unter allen Beteiligten zu festigen, Abläufe zu automatisieren und allfällige Schwachstellen zu erkennen. In einem ersten Fazit  ist für die Übungsleitung klar: Ziel erreicht.

"Von Zeit zu Zeit müssen wir im grossen Verbund und nicht als Einzelorganisationen im Theoriesaal üben, um im Ernstfall, gerüstet zu sein", erklärte Marcus Müller, der Leiter des kantonalen Krisenstabes. "Der jüngste Unfall hat uns das bestätigt!" Andreas Büttiker, Direktor der BLT doppelt nach: "Obwohl die Unfallprävention bei uns oberste Priorität hat, kann der ungewollte Ernstfall wie das Beispiel von letzter Woche zeigt, eintreten. Darauf müssen wir bestmöglich vorbereitet sein. Dies erreichen wir nur mit praxisnahen Übungen!"

Sicherheitsdirektion Kanton Basel-Landschaft, Kommunikation

Für Rückfragen:
Adrian Baumgartner, Sprecher Sicherheitsdirektion, Tel. 079 276 50 44

Weitere Informationen.

Fusszeile