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Schweizweite Einführung von biometrischen Pässen

29.06.2009
Passbestellungen und Aufnahme der biometrischen Daten ausschliesslich beim Passbüro in Liestal

Schweizer Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft, die einen biometrischen Pass benötigen, müssen ab dem 1. März 2010 ihre biometrischen Daten im Erfassungszentrum in Liestal aufnehmen lassen. Eine Bestellung auf der Gemeinde ist dann von Bundesrechts wegen nicht mehr möglich. Und ein zweites Erfassungszentrum wird nicht erstellt, da es unverhältnismässig hohe Kosten verursachen würde.

Am 1. März 2010 werden in der ganzen Schweiz flächendeckend die biometrischen Pässe eingeführt. Gemäss bundesrechtlichen Bestimmungen sind die Kantone für die termingerechte und reibungslose Umsetzung verantwortlich.

Im Kanton Basel-Landschaft gilt ab Umstellungsdatum folgende Regelung:
  • Pässe oder Kombianträge (Kombiantrag = Antrag für Pass und Identitätskarte) können ab 1. März 2010 telefonisch oder per E-Mail, also ohne persönliche Vorsprache, nur noch im Passbüro in Liestal, Mühlegasse 14, bestellt werden.
  • Die Daten der Antragstellerinnen und Antragsteller werden im Pass- und Patentbüro aufgenommen, überprüft, für die Aufnahme der biometrischen Daten vorbereitet und ins Ausweissystem des Bundes (ISA) integriert.
  • Nach erfolgter Integration der Daten ins ISA muss die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller, nach zwingender vorheriger Terminvereinbarung (telefonisch oder online), persönlich im Erfassungszentrum vorsprechen, damit die biometrischen Daten (Gesichtsvermessung, Fingerabdrücke und elektronische Unterschrift) aufgenommen werden können.
  • Anträge für Identitätskarten (nur Identitätskarten, keine Kombianträge) müssen während der bundesrechtlich vorgesehenen Übergangsfrist von 2 Jahren, also noch bis zum  29. Februar 2012, weiterhin ausschliesslich auf der Gemeindeverwaltung gestellt werden.
  • Bei der Abwicklung der provisorischen Pässe (Notpässe) ändert sich wie bei den Identitätskarten vorerst nichts. Es sei jedoch daran erinnert, dass ab übermorgen Mittwoch, 1. Juli 2009, der provisorische Pass nicht mehr für die visumsfreie Einreise in und Durchreise durch die USA verwendet werden darf.
Bei den Abklärungen im Zusammenhang mit dem Postulat Urs Hintermann betreffend einen weiteren Standort für die Bevölkerung des unteren Kantonsteils hat sich gezeigt, dass diese Lösung mehrere hunderttausend Franken zusätzlich kosten würde. Das wäre im Vergleich zum Nutzen  unverhältnismässig. Normalerweise muss ein Inhaber seinen Pass nur alle zehn Jahre erneuern lassen. Geprüft wurde auch eine Zusammenarbeit mit Basel-Stadt; doch musste diese Variante wegen Platzmangels im Spiegelhof in Basel fallen gelassen werden. Anzumerken bleibt, dass die Nachbarkantone Aargau und Solothurn sowie auch der Kanton Zürich ebenfalls nur je ein Erfassungszentrum vorgesehen haben.

Das Passbüro in Liestal wird seine Öffnungszeiten jeweils den saisonalen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden anpassen. Die Schalter werden teilweise über den Mittag geöffnet sein, und auch abends wird es längere Öffnungszeiten geben. Jeweils vor den Schulferien sind samstags zusätzliche Öffnungszeiten am Morgen eingeplant, so dass auch ausserhalb der normalen Bürozeiten biometrische Daten aufgenommen werden können.

Auskunft:
Markus Hauser, Leiter Pass- und Patentbüro, Tel. 061 552 58 67 oder per E-Mail: markus.hauser@bl.ch

Weitere Informationen auf der Homepage Schweizerpass

Liestal, 29. Juni 2009

Weitere Informationen.

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