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Leiter Kantonaler Krisenstab und Amt für Militär und Bevölkerungsschutz geht in Pension

26.02.2018

Nach etwas mehr als 21 Jahren als Leiter des Kantonalen Krisenstabes (KKS) und als Amtsleiter Militär und Bevölkerungsschutz (AMB) geht Marcus Müller Ende Februar in Pension. Vor den Medien zog er Bilanz über 598 KKS-Einsätze und all die Veränderungen im Zusammenhang mit den Reorganisationen der Schweizer Armee. Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Isaac Reber würdigte Marcus Müller als äusserst verantwortungs-bewussten und vorausdenkenden Katastrophenschützer, dem es immer um das das Wohl des Kantons ging.

Bild Legende:
Kantonaler Krisenstab im Einsatz (Foto SID)

Zu den Höhepunkten gehörten für den ehemaligen Muttenzer Gemeinderat Grossanlässe wie die Fussball-Europameisterschaft 2008 (Euro 08) mit Spielort Basel, als er mit seinem (Krisen-)Stab und unzähligen Mitarbeitenden des Kantons BL den Fachbereich „Sicherheit“ leitete und zusammen mit Basel-Stadt für alle Eventualitäten vorbereitet war. Auch das Laufener Hochwasser von 2007 forderte die kantonale Krisenorganisation inklusive den entsprechenden Partnerorganisationen Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, Regional- und Gemeindeführungsstäbe. Bei der Gasexplosion in einem Wohnblock in der Pratteler „Längi“ 2012 kam der KKS ebenfalls zum Einsatz. Die gesamte Pandemie-Vorsorge 2009 (Schweinegrippe) wäre in BL in diesem Umfang ohne den KKS nur schwer möglich gewesen. Beinahe zur Jahresroutine gehörten all die trockenen Sommermonate vor allem von 2007 bis 2017 mit Warnungen, Feuerverboten und zeitweise Wasserrationierungen für die Bevölkerung und Landwirtschaft.

Übungen für den Ernstfall

Unter der Leitung von Marcus Müller übte der Kantonale Krisenstab regelmässig, realistisch und gross:  ab 1998 mit Unfallübungen in Tunnels, im Feierabendverkehr mit umgestürzten Trams und zuletzt mit entgleisten Güter- und Personenzügen und austretenden Chemikalien.

 Armeeveränderungen hinterlassen Spuren im Amt für Militär und Bevölkerungsschutz

Die diversen Armeekonzeptionen von Armee 95 bis Armee XXI und der Weiterentwicklung der Armee (WEA) gingen am Amt für Militär und Bevölkerungsschutz nicht spurlos vorbei: Zuerst wurde 2001 die Sporthalle der Kaserne eröffnet, 2004 dann die Kaserne selbst. 2006 wurden die Sektionschefs aufgehoben und das Zeughaus geschlossen, 2011 auch noch der Liq Shop. 2017 hingegen wurde die Liestaler Kaserne mit seinem Waffenplatz und der neue Standort des Kommandos der Mechanisierten Brigade 4 (Mech Br 4) in Liestal bestätigt.

 

Vernetzung unabdingbar

In all den Jahren leitete EIN Motto das Handeln von Marcus Müller: in Krisen Köpfe kennen. Vernetzung von Kanton, Gemeinden und Wirtschaft mit klaren Aufgabenteilungen stand für ihn bei allen Aufgaben zuoberst auf der Prioritätenliste.

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