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Jugendvollzugszentrum der Nordwest- und Innerschweiz: Bedarfs- und Projektierungskreditvorlage in Auftrag gegeben

04.05.2011
Der Regierungsrat spricht sich für den Bau eines Jugendvollzugszentrums der Nordwest- und Innerschweiz (JUNI) auf dem Arxhof aus. Er hat heute die Bau- und Umweltschutzdirektion beauftragt, den Entwurf einer Bedarfs- und Projektierungskreditvorlage an den Landrat auszuarbeiten. Das Hochbauamt wurde beauftragt zu prüfen, ob das Projekt Jugendvollzugszentrum zur weiteren Planung und zur Realisierung im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung einem Totalunternehmer oder einer Totalunternehmerin mit einem fixen Kostendach übergeben werden kann.

Am 1.Januar 2007 ist das neue Jugendstrafgesetz (JStG) in Kraft getreten. Dieses sieht neu vor, dass Jugendliche mit Freiheitsentzug bis zu vier Jahren bestraft werden können. Der Bund hat die Kantone beauftragt, innerhalb einer Frist von zehn Jahren die notwendigen Einrichtun­gen für den Vollzug des Freiheitsentzugs zu errichten.

Mit Beschlüssen vom 22. April 2005 und 5. Mai 2006 hat das Strafvollzugskonkordat der Nordwest- und Innerschweiz die Planung einer Institution für den Vollzug des Freiheitsentzu­ges von Jugendlichen zu seiner Sache gemacht. Die Errichtung eines Jugendvollzugszent­rums auf dem Gelände des Arxhofes steht seither zur Evaluation.

Auskunft:
Sabine Pegoraro, Regierungsrätin, Tel. 061 552 66 15

Liestal, 3. Mai 2011

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