Hat die Familie eine Zukunft?

17.05.2010
Unter diesem Motto lädt das Baselbieter Bündnis für Familien am 20. Mai 2010 Interessierte aus Unternehmen, Gemeinden, Kirchen, Institutionen und Bürgerinitiativen zur Debatte ein. Ab 18.15 Uhr werden im Bankratssaal der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Liestal sowohl Fachleute als auch Meinungsführerinnen und Entschei­dungs­träger sowie alle, denen die Familie am Herzen liegt, Fakten, Werte und provokante Thesen diskutieren.

Was bedeutet «Familie» heute und in Zukunft? Stirbt die Schweiz ohne Zuwan­derer aus? Wie zusammengewürfelt ist die Familie von morgen? Bedeu­tet Kinderreichtum letztlich Armut? Wie viel Erwerbstätigkeit(en) erträgt eine Familie? Wie viele Generationen passen in eine Familie? Braucht die Familie beide Geschlechter? – Solche Fragen stellen sich angesichts der Vielfalt an Lebensweisen, Familienformen und Werthaltungen, die in unserer multikultu­rellen Gesellschaft vorkommen. Was (uns) heute Familie bedeutet, wie sie sich gewandelt hat und welchen Entwicklungen das Zusammenleben künftig unterworfen sein wird, steht im Mittelpunkt des spannenden Diskussions­abends. Das Baselbieter Bündnis für Familien will damit interessierte Kreise aus Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft in die brisante Familien­thematik einbinden.

Regierungsrätin Dr. Sabine Pegoraro wird die Teilnehmenden von offizieller Seite begrüssen. Danach stellt ein einführendes Referat von Johann Christoffel, Vorsteher des Statistischen Amtes Baselland, die Faktenlage dar. Die demografischen Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Lebensform Familie beleuchtet im Hauptreferat der Soziologe Prof. Dr. François Höpflinger von der Universität Zürich, der das Institut «Alter und Generationen» mitleitet. In der Diskussion – moderiert von Robert Bösiger, Verlagsleiter der «Volks­stimme» – werden die Leiterin der Fachstelle für Familienfragen Baselland, die Präsidentin der CVP Baselland, der Geschäftsleitungspräsident der Basellandschaftlichen Kantonalbank, der Delegierte des Verwaltungsrats der Ziegler Papier AG, der Präsident  der evang. Ref. Landeskirche sowie die Leiterin der Fachstelle für Familienfragen auf dem Podium debattieren.

Das Baselbieter Bündnis für Familien besteht seit 2007 zur Stärkung der Familien und zur Unterstützung und Wertschätzung ihrer Leistung für eine funktionierende Gesellschaft. Im Bündnis haben sich Organisationen, Unternehmen, Kanton, Gemeinden und Private zusammengeschlossen. Damit leistet das Baselbiet Pionierarbeit: Das erste lokale Bündnis der Schweiz gestaltet die Region familienfreundlicher. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Themen Familienarmut und soziale Benachteiligung, familienfreundliche Gemeinden sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Detailprogramm und Anmeldung: www.buendnis-fuer-familien-bl.ch .

Weitere Auskünfte:
Daniel Wiederkehr
Leiter Fachgruppe
Tel. 061 683 33 60
Tel. 079 402 43 28 
wiederkehr.daniel@rkk-bs.ch