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Frühwarnsystem für „gefährliche Kundschaft“

12.12.2014

Frühwarnsystem für „gefährliche Kundschaft“ (Bedrohungsmanagement) im Kanton institutionalisiert



Die bisherige „Fachperson für den Umgang mit gefährlicher Kundschaft“, Dr. Dieter Bongers, tritt kürzer und übergibt deshalb diese Funktion an Markus Lüchinger. Gleichzeitig wird diese 70-Prozent-Stelle in der Sicherheitsdirektion verankert. Hauptaufgabe: Fälle analysieren, Interventionen planen und durchführen, Krisen- und Führungscoaching von Betroffenen.

Im April 2002 hatte der damalige Regierungsrat – unter dem Eindruck des Attentates auf das Zuger Kantonsparlament – auf Mandatsbasis eine „Fachperson für den Umgang mit gefährlicher Kundschaft“ verpflichtet: Dr. Dieter Bongers, Psychotherapeut. Dieser tritt nun nach knapp 13 Jahren und gegen 300 Fällen zurück.

Nachfolger überführt „Kompetenzzentrum Gewalt“ in regierungsrätliche Kommiss ion
Im April dieses Jahres beschloss der Regierungsrat, mit der Nachfolge von Dieter Bongers diese 70-Prozent-Stelle fix in der Sicherheitsdirektion anzusiedeln. Seit Oktober ist nun Bongers-Nachfolger Markus Lüchinger, ausgebildeter Notfallpsychologe, im Amt. Neben seinen Aufgaben wie u.a. Fall-Analyse, Interventionen planen und durchführen sowie Krisen- und Führungscoaching von Betroffenen, baut er das „Kompetenzzentrum Gewalt“ aus. Nach dem Willen des Regierungsrates soll dieses Kompetenzzentrum zu einer dauernden regierungsrätlichen Kommission ausgebildet werden, zusammengesetzt aus Spezialisten von Polizei, Staatsanwaltschaft, Erwachsenenpsychiatrie, Forensik, Häusliche Gewalt, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Notfallpsychologie und psychologisches Bedrohungsmanagement, Schulpsychologie und Recht. Regierungspräsident und Sicherheitsdirektor Isaac Reber betonte, dass sich deren Arbeit daran messen lasse, dass eben nichts passiert!

Wem steht der „Bedrohungsmanager“ zur Verfügung?
Die „Fachperson für den Umgang mit gefährlicher Kundschaft“, oder etwas einfacher ausgedrückt der „Bedrohungsmanager“ steht primär der kantonalen Verwaltung zur Verfügung. Innerhalb der Direktionen treffen die jeweiligen Generalsekretäre eine erste Einschätzung, bevor der Bedrohungsmanager beigezogen wird. Gegen Verrechnung des effektiven Aufwandes können auch Gemeinden auf die Dienste des Bedrohungsmanagers zurückgreifen.

> Info Medienkonferenz "Bedrohungsmanager"


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