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Baselbieter Gefängniscontainer bereit für Einbau

31.01.2014
Zehn Gefängniscontainer mit 20 Haftplätzen sollen bis zum Sommer den Baselbieter Zellenengpass beheben. Diese Gefängniscontainer werden heute Freitag in der Schafir-Mugglin-Halle in Liestal eingebaut. Der Baselbieter Regierungsrat hatte vergangenen Dezember grünes Licht gegeben für ein Gefängnisprovisorium bis zur Eröffnung des Strafjustizzentrums mit seinen 47 Haftplätzen.

Bei der Wahl des Standorts für das Provisorium waren viele Aspekte zu berücksichtigen. Als beste Lösung hat sich die ehemalige Schafir-Mugglin-Halle an der Frenkendörferstrasse in Liestal herausgestellt, welche seit längerer Zeit dem Kanton gehört und für verschiedene Lagerzwecke verwendet wird.

Baubewilligung für sechs Monate befristet
Das Bauinspektorat hat der Sicherheitsdirektion die Baubewilligung befristet auf sechs Monate, bis Ende Juli 2014, erteilt. Die Gefängnisplätze in der Schafir-Mugglin-Halle werden jeweils dann belegt, wenn keine Haftplätze in den regulären Gefängnissen mehr frei sind oder besondere Platzierungen (z.B. um Absprachen unter Inhaftierten zu verhindern) notwendig sind.

Sicherheit gewährleistet
Die Einrichtung der Containerzellen ist zwar temporär, entspricht aber vergleichbaren Sicherheitsstandards der übrigen Baselbieter Gefängnisse. Dies gilt auch für die Betreuung / Bewachung. Zur weiteren Sicherheit werden in der unmittelbaren Umgebung der Halle ausgebildetes Sicherheitspersonal und/oder die Polizei Kontrollgänge durchführen.

Betriebsbereit voraussichtlich ab Mitte Februar
Die Gesamtkosten inkl. baulichen Massnahmen und Betrieb belaufen sich auf rund 1.5 Mio Franken für ein Jahr und werden der laufenden Rechnung belastet. Die Container können nur für ein Jahr gemietet werden, die Miete beläuft sich auf 78 000 Franken. Die Betriebskosten inkl. Bewachung  werden mit  rund 1,1 Mio Franken veranschlagt. Der Rest sind bauliche Massnahmen. Betriebsbereit ist das Gefängnisprovisorium voraussichtlich ab Mitte Februar.

Liestal, 31. Januar 2014

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