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1. Mai: Park im Grünen wird für die Öffentlichkeit geschlossen - Alkoholkonsumationsverbote in Teilen Reinachs und Münchensteins

28.04.2011
Für den 1. Mai haben die Gemeinden Reinach und Münchenstein auf mehreren Parzellen ein temporäres allgemeines Fahrverbot sowie ein Alkoholkonsumationsverbot erlassen. Der Park im Grünen in Münchenstein wird zudem für die Öffentlichkeit geschlossen. Wer das Betretungs-Verbot missachtet, macht sich des Hausfriedensbruchs schuldig.

Für eine Veranstaltung wie den Harassenlauf ist innert der gesetzten Frist kein Bewilligungsgesuch eingereicht worden. Ein trotzdem stattfindender Harassenlauf ist somit illegal. Teilnehmende machen sich strafbar. Sie müssen mit einer Verzeigung und mit einer Busse von mindestens 500 Franken rechnen. Grund für die ergriffenen Massnahmen ist die unrühmliche Entwicklung in den letzten Jahren, welche am Lauf des Jahres 2009 sogar Schwerverletzte gefordert hat. Einer solchen Entwicklung dürfen die Behörden nicht tatenlos zusehen.

Die Stiftung Park im Grünen belegt den Park am 1. Mai wie im Vorjahr mit einem Betretungsverbot. Wer den Park ohne Erlaubnis der Stiftung betritt, macht sich des Hausfriedensbruchs (Art. 186 Strafgesetzbuch) schuldig und kann deswegen von der Polizei angehalten und verzeigt werden. Bei Hausfriedensbruch droht eine Freiheitsstrafe (bis zu drei Jahren) oder eine Geldstrafe.

Die von einem Fahr- und Alkoholkonsumationsverbot betroffenen Zonen in Reinach und Münchenstein sind aus Situationsplänen ersichtlich, die auf den Gemeinde-Homepages ( www.reinach-bl.ch / www.muenchenstein.ch ) sowie als Aushang in den Schaukästen der Gemeinden eingesehen werden können.

Vom Kanton, von den Gemeinden Reinach und Münchenstein sowie von der Stiftung Park im Grünen ergeht ein mehrfacher Appell:
an die Jugendlichen und die Erwachsenen , diesem unbewilligten Anlass fernzubleiben
an die Eltern , in ihrer Familie auf die möglichen rechtlichen Konsequenzen hinzuweisen
an regelmässige Besucherinnen und Besucher des Park im Grünen , am 1. Mai dieses ansonsten schöne Naherholungsgebiet zu meiden

Auskunft:
Dieter Leutwyler, Leiter Kommunikation SID, Tel. 061 552 66 15 oder
per E-Mail: dieter.leutwyler@bl.ch

Liestal, 28. April 2011

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