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Monica Gschwind besucht Primarschule Hölstein zur Wiederaufnahme des Unterrichts vor Ort

11.05.2020

Gemäss Bunderatsbeschluss vom 29. April haben die Schweizer Volksschulen heute den Präsenzunterricht wiederaufgenommen. Das kantonale Schutzkonzept für die Schulöffnung basiert auf den Grundprinzipien des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Bildungsdirektorin Monica Gschwind hat sich an der Primarschule Hölstein einen Eindruck vom ersten Schultag nach dem Lockdown verschafft.

Vom 16. März bis zum 8. Mai konnte aufgrund der ausserordentlichen Lage kein Unterricht vor Ort stattfinden. In diesem Zeitraum stellten die Baselbieter Schulen mit grossem Engagement und unterstützt durch die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) die Kontinuität der Lernprozesse der Schülerschaft im Fernunterricht sicher. Diese Phase ist gemäss der bundesrätlichen Risikoanalyse in der Volksschule abgeschlossen.

Zurück ins Klassenzimmer – unter Sicherheitsvorkehrungen
Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts ist an die Einhaltung des BAG-Schutzkonzepts für die Volksschule gekoppelt: so müssen z.B. die Unterrichtsräume regelmässig gelüftet und soweit möglich Abstand zwischen Schulpersonal und Schülerschaft gehalten werden. In allen Unterrichtszimmern steht Putzmaterial zur Reinigung der Pultoberflächen zur Verfügung. Für besondere Fälle wie z.B. das plötzliche Erkranken auf dem Schulareal stehen Schutzmasken zur Verfügung.

Die Umsetzung der Schutzmassnahmen erfolgt unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten: an der Primarschule Hölstein wird z.B. der Abstand zu den Lehrpersonenpulten mit Markierungen gekennzeichnet. Ferner kann in der Schulbibliothek nur ein Buch pro Kind ausgeliehen werden, und die Bücher werden nach der Rückgabe gereinigt. In der Pause verteilen sich die Lehrkräfte auf mehrere Zimmer, und die Schulkinder dürfen weder Fangen noch Fussball spielen. Schalter, Fenster- und Türfallen, Treppengeländer sowie die sanitären Anlagen werden zweimal täglich gereinigt.

Freude über die direkte Begegnung an der Schule
So hat Schulleiter Stefan Kränzle den ersten Schultag nach dem Lockdown erlebt: «Die vergangenen acht Wochen haben uns alle stark gefordert – sowohl das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler als auch die Eltern. Die Freude über den direkten Kontakt im Klassenzimmer und auf dem Pausenhof ist deshalb überall spürbar, auch wenn die allgegenwärtigen Schutzmassnahmen noch immer für eine spezielle Stimmung sorgen.»

Co-Schulleiterin und Kindergärtnerin Beatrice Hartmann freut sich: «Der Schulstart ist geglückt -auch die Jüngsten sind nach der langen Pause vom Präsenzunterricht wieder begeistert ins Klassenzimmer zurückgekehrt.» Für die Lehrkräfte stehe nun im Vordergrund, allen Kindern einen geordneten Abschluss des Schuljahres zu ermöglichen und gute Voraussetzungen für den Start nach den Sommerferien zu schaffen.

Monica Gschwind spricht den Schulbeteiligten ihre grosse Wertschätzung aus: «Ich bin nach wie vor beeindruckt von der Leistung, welche die Volksschulen, Kinder und Eltern im Fernunterricht erbracht haben. Die fröhlichen Gesichter von heute zeigen aber deutlich, dass der persönliche Austausch im Klassenzimmer letztlich durch nichts zu ersetzen ist.»

Kantonales Monitoring der coronabedingten Absenzen
Die Bildungsdirektorin sieht die Öffnung der Volksschulen als wichtigen Schritt in Richtung Normalität, der jedoch sorgfältig begleitet werden muss. An allen Schulen werden deshalb wöchentlich die coronabedingten Absenzen in der Lehrer- und Schülerschaft erhoben und in einem kantonalen Monitoring zusammengeführt. Auf dieser Grundlage können die Lageentwicklung verfolgt und gegebenenfalls Massnahmen ergriffen werden. Diese Zahlen werden jeweils auf www.bl.ch/corona veröffentlicht. 

Weitere Auskünfte (telefonisch von 15.30 bis 17 Uhr):
Fabienne Romanens, Leiterin Kommunikation der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft (BKSD): / 061 552 54 91

 

Weitere Informationen.

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