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- KI bei Projekten und schriftliche Arbeiten
KI bei Projekten und schriftliche Arbeiten
Die folgenden Punkte basieren auf dem Buch Kompass vom hep-Verlag:
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Vorbereitung |
Bei Projekten und Arbeiten ist es wichtig, den Lernenden anhand von konkreten Beispielen aufzuzeigen, wie man mit KI arbeitet (good practice) und wie nicht. Lehrpersonen sollen genau aufzeigen und begründen, was sie haben möchten und was nicht. Hierbei ist es hilfreich, sich an den bestehenden Weisungen und Konzepten der Schule zu orientieren. |
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Ideen für Rahmenbedingungen und Kriterien |
Bei Projekten und schriftlichen Arbeiten soll der Fokus nicht auf den Texten liegen, sondern auf einem kreativen oder praktischen Produkt beziehungsweise dem praktischen Teil. Das können Videos, Interviews, Experimente oder etwas (analoges) Gestalterisches sein. Grössere Projekte können mit einer mündlichen Prüfung kombiniert werden, bei der die Lernenden aufzeigen können, dass sie das Thema verstanden haben. Weiter kann man eine gewisse Anzahl an Bücher vorschreiben. Dem entsprechend ist die Mediothek/Bibliothek ein sehr guter Ausgangspunkt für ein Projekt. Beim Arbeiten mit KI sollten bei allen Projekten und Arbeiten folgende Regeln gelten:
Alternativ kann man die Texte für ein Projekt auch in einer kontrollierten Umgebung (z.B. Classroom App auf dem iPad) im Unterricht schreiben lassen und/oder Zwischenschritte einfordern und bewerten. So kann man erkennen, bei welchen Lernenden es problematische Arbeitsweisen gibt und entsprechend reagieren. |
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Inspiration |
Die KI kann uns Vorschläge machen für ein konkretes Thema, für eine Gliederung oder ein methodisches Vorgehen: Prompt: |
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Recherche |
KI eignet sich bestens, um gute Literatur zu finden. Entweder man nutz die KI-Suchmaschine Perplexity oder aktiviert bei den anderen KI-Modellen die Internetsuche. Prompt: Wichtig ist, die relevanten Quellen zum Thema selber gut zu lesen und zu prüfen. So erhält man ein vertieftes Verständnis, was beim Schreiben hilft und auch bei der mündlichen Prüfung (Diskussion) über die Arbeit. Nebst digitalen Quellen sollen auch analoge wie Bücher oder Zeitschriften genutzt werden. |
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Schreiben |
Der Lerneffekt ist am grössten, wenn die Arbeit weitgehend selber geschrieben ist. Lässt man sich Teile der Arbeit von KI schreiben, fehlt es häufig an der nötigen Tiefe, da Begriffe nur angesprochen statt ausgeführt werden. Zudem gibt die KI zum Teil falsche Quellen an oder die Informationen in der Antwort lassen sich gar nicht in der Quelle finden. Häufig stehen in den Quellen weitere relevante Informationen. Beim Schreiben mit KI ist es also wichtig, das Thema so genau wie möglich einzugrenzen, so lange nachzufragen bis die Inhalte verständlich sind, dass die angesprochenen Punkte auch ausgeführt werden und man muss stets prüfen, ob die Informationen auch in der Quelle vorkommen. Lehrreicher ist es aber, die Quellen selber zu lesen und den Text selber zu schreiben. |
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Überarbeitung |
Für die Überarbeitung der Texte eignen sich Tools wie DeepL Write, die einem anzeigen, was sie ändern (damit man durch die Überarbeitung auch etwas lernt). Eine weitere Möglichkeit stellt das Language Tool dar. |
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Dokumentation des Arbeitsprozesses |
Bei grösseren Projekten spielt nebst dem Produkt und einer allfälligen mündlichen Prüfung auch der Prozess eine Rolle und kann oder soll auch bewertet werden.
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