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Hintere Gasse 36
Das Wassertor ist das schlichteste der drei Laufener Stadttore und liegt an einer Querachse der Stadt. Sein Name verweist auf seine Funktion, den Ausfluss des Stadtbachs zu sichern. Der Bau stammt aus der Zeit um 1300 und wurde 1327 erstmals urkundlich erwähnt.
Ursprünglich als zur Stadtseite hin offener Schalenturm konzipiert, schloss das Tor aussen bündig mit der Stadtmauer ab. Wann die offene Rückseite geschlossen wurde, ist unklar. Eine Darstellung von Büchel zeigt das Tor mit Schiessscharten und Treppengiebel.
In der französischen Zeit ging das Bauwerk als Nationaleigentum in Privatbesitz über, wurde überbaut und der Treppengiebel entfernt. Es diente unter anderem zum Trocknen gefärbter Stoffe.
1972 wurde das vom Verfall bedrohte Gebäude von der öffentlichen Hand übernommen und umfassend saniert. Dabei entstanden die heutigen Kreuzstockfenster im Obergeschoss und der scheitrechte Torbogen zur Stadtseite.
Trotz geringer Originalsubstanz ist das Wassertor ein markanter Orientierungspunkt geblieben und bildet mit den Nachbarbauten ein stimmungsvolles Ensemble.
Kantonal geschützt seit 1977.