Die Behördlichen Anordnungen in Sachen Feuerverbot bleibt weiterhin in Kraft

05.08.2015

Die Behördlichen Anordnungen in Sachen Feuerverbot im Wald und an sichtbaren Waldrändern bleibt weiterhin und bis auf Widerruf in Kraft



Medienmitteilung Nr. 6

Der Kantonale Krisenstab hält in Absprache mit den Fachspezialisten am Feuerverbot im Wald und an sichtbaren Waldrändern sowie am Wasserentnahmeverbot vom 27. Juli 2015 fest.

Das Wetter zeigte sich in den vergangenen Tagen sehr wechselhaft. So folgten auf Schönwetterphasen mit hochsommerlichen Temperaturen auch Störungen, die flächendeckend Niederschläge brachten. Diese Niederschläge in Form von Gewittern oder normalen Regenzellen sind über den ganzen Kanton verteilt niedergegangen. Seit dem letzten Rapport sind in Binningen 11 mm und in Rünenberg 19 mm gefallen. Für eine Entspannung der Lage sind die Niederschläge in allen Regionen des Kantons zu gering.

Der Waldboden ist nach wie vor trocken und die Waldbrandgefahr ist hoch (Stufe 4 von 5).
Eine Brandgefahr geht nach wie vor von abgeernteten Feldern (Stoppelfelder) aus.
Die Grundwasserstände und Quellschüttungen gehen weiter langsam aber stetig zurück.
Zurzeit gibt es bei der öffentlichen Wasserversorgung noch keine nennenswerten Probleme.
Die Wasserführung bei Fliessgewässern ist auf tiefem Niveau stabil.

Die auf das Wochenende prognostizierten Niederschläge werden, wenn überhaupt, nur punktuell in Form von Gewittern fallen und die Lage nicht wesentlich entschärfen.

Aufgrund der durchgeführten Lagebeurteilung durch die verschiedenen Fachdienste des Kantonalen Krisenstabes Basel-Landschaft bleibt deshalb das Feuerverbot im Wald und an sichtbaren Waldrändern (inkl. Waldlichtungen) weiterhin bestehen. Für Fragen der Bevölkerung ist die Hotline des Kantonalen Krisenstabes mit der Nummer 0 800 800 112 (kostenlos) weiterhin in Betrieb.

Die behördlichen Anordnungen zur Erinnerung
  1. Es ist verboten im Wald und an sichtbaren Waldrändern Feuer zu entfachen. Der Abstand von 200 m ist einzuhalten. Dies gilt insbesondere auch für eingerichtete Feuerstellen und Feuerschalen, sowie für selbst mitgebrachte Holz- / Kohlegrills.
  2. Das Abbrennen von jeglichen Feuerwerkskörpern - sofern vom Gemeindereglement und Gemeinderat gestattet - ist nur erlaubt in einem Abstand von mindestens 200 m vom Wald und sichtbarem Waldrand.
  3. Das Steigenlassen von "Heissluftballonen / Himmelslaternen" (gekaufte oder selbst gebastelte), welche durch offenes Feuer angetrieben werden, ist generell verboten.
  4. Die Entnahme von Wasser aus den Baselbieter Oberflächengewässern ist bis auf Widerruf untersagt. Von diesem generellen Verbot ausgenommen sind alle bewilligten Nutzungen an Birs und Rhein.
Die Entwicklung der Situation wird aufmerksam beobachtet und wöchentlich neu beurteilt. Der nächste ordentliche Rapport des Kantonalen Krisenstabes ist für den 12. August 2015 geplant.

Die Behörden danken der Bevölkerung an dieser Stelle für das verantwortliche Handeln in den letzten Wochen und bitten weiterhin dieses Verantwortungsbewusstsein zur Vermeidung von Bränden umzusetzen.

Diese Medienmitteilung sowie weitere Unterlagen und die Liste der häufigsten Fragen (FAQ) finden Sie auf der Homepage des Kantonalen Krisenstabes www.kks.bl.ch .

Für Fragen steht der Bevölkerung die Nummer der Hotline des Kantonalen Krisenstabes 0800 800 112 (kostenlos) zur Verfügung.
Bild Legende: