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Zusammenarbeit mit der Stiftung Lehrbetriebe beider Basel wird erneuert

14.06.2017 11:00

Es ist ein erklärtes Ziel des Bundes und des Kantons Basel-Landschaft, dass 95 Prozent der Schülerinnen und Schüler auf der Sekundarstufe II einen Abschluss erreichen. Die Stiftung Lehrbetriebe beider Basel (LBB) leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion beabsichtigt deshalb, die Leistungsvereinbarung mit der LBB bis 2021 zu erneuern. Zusätzlich beantragt der Regierungsrat dem Landrat für die Jahre 2018–2021 einen Verpflichtungskredit von insgesamt 2,192 Mio. Franken, welcher Baselbieter Lernende der LBB mit sozialer Indikation unterstützt.

Die Stiftung LBB Lehrbetriebe beider Basel (LBB) ist ein Produktions- und Ausbildungsbetrieb, der auch Jugendlichen eine berufliche Grundausbildung bietet, die aufgrund von Lernschwierigkeiten, Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten in der Privatwirtschaft keine oder nur geringe Ausbildungschancen haben. Seit 1995 werden die LBB von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft auf der Grundlage von Vereinbarungen finanziell unterstützt. Der aktuelle Vertrag läuft Ende 2017 aus und soll durch eine neue Vereinbarung für die Jahre 2018–2021 abgelöst werden.

Zwei Drittel der Ausbildungsplätze der LBB (42) sind für Lernende mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt reserviert, ein Drittel (21) für Lernende, die im Kanton Basel-Landschaft wohnen. Die LBB finanzieren sich durch den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen ihrer drei Betriebe (Gärtnerei, Schreinerei, mechanische Werkstatt) sowie mit den Beiträgen der beiden Vertragskantone. Von den insgesamt 63 Ausbildungsplätzen der LBB sind 36 (57 Prozent) für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten, Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bestimmt, die übrigen 27 (47 Prozent) Lehrstellen werden mit Jugendlichen ohne besondere Auffälligkeiten besetzt. Die Ausbildung der Lernenden beider Zielgruppen erfolgt gemeinsam.

Die Fortschreibung des bisherigen Vertrags soll ohne Ausweitung des Leistungskatalogs und ohne Mehrkosten für den Kanton Basel-Landschaft erfolgen. Zusätzlich soll die Leistungsperiode 2018–2021 dafür genutzt werden, die längerfristige Ausrichtung der Ausbildungstätigkeit der LBB im Sinne des nachgefragten Ausbildungsbedarfs und unter Berücksichtigung der Eigenwirtschaftlichkeit zu überprüfen. Zudem soll – primär in den bestehenden Berufsfeldern – das Entwicklungspotenzial für neue Ausbildungsgänge abgeklärt und eine auf die Entwicklung abgestimmte Strategie zur Modernisierung der Infrastruktur, vor allem der mechanischen Werkstätte, geklärt werden.

> Landratsvorlage 

Für Rückfragen:
Hanspeter Hauenstein, Leiter Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BUD), 061 552 28 88, hanspeter.hauenstein@bl.ch

 

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