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02.07.2013
Wirtschaftsoffensive auf Kurs – Zwischenziele erreicht
In der ersten Phase der Wirtschaftsoffensive sind alle Zwischenziele erreicht worden, namentlich in der Arealentwicklung, Bodenpolitik, Bestandespflege, Welcome Desk, Steuern und Abgaben, Forschungs- und Innovationsstandort sowie Kommunikation. Marc-André Giger von PricewaterhouseCoopers wird auch künftig Projektleiter der Baselbieter Wirtschaftsoffensive sein. Im Projektausschuss hat zusätzlich der neue Regierungsrat Thomas Weber Einsitz genommen. Für den Herbst hat die Regierung ein erstes Investorengespräch angekündigt.
Der Kanton Basel-Landschaft will seine Standortqualitäten künftig besser verkaufen und sein Selbstverständnis als Teil des zweitgrössten Wirtschaftsraums der Schweiz stärken. Die Qualitäten, die der Kanton heute bereits aufweist, sind zugleich die Kernbotschaften seiner künftigen Standortförderung. Es sind grösstenteils jene Qualitäten, welche durch die bereits ansässigen Firmen geprägt werden: Die hohe Forschungsintensität und Innovationsfähigkeit, die grosse Diversifikation des Gewerbes und Unternehmertums, die hervorragende internationale Anbindung auf vier Verkehrswegen, die hohe Verfügbarkeit gut qualifizierter Berufsleute und die grosse Zahl Hochschul-Absolventinnen und Absolventen, die auf der anderen Seite auch viele Beschäftigungsmöglichkeiten im Kanton finden. Weiter zählen die hohe Lebensqualität im Dreiländereck und der aktuelle Effort der Verwaltung, sich auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Investoren einzustellen, zu den Stärken. In diesen hervorragenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat der Kanton darüber hinaus rund 40 Areale ausgemacht, die für Ansiedlungen zur Verfügung stehen.
Zusammen mit Gemeinden und Grundeigentümern Areale entwickeln
Seit Februar hat der Kanton Basel-Landschaft das Fundament geschaffen, das er braucht, um mit einem wirksamen Auftritt und einer professionellen Kundenbetreuung neue Firmen ins Baselbiet zu holen und die bestehenden gut zu pflegen. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden wird der Regierungsrat an vier priorisierten Standorten eine Arealentwicklung vornehmen, indem er in Areal-Projektmanager und Testplanungen investiert. Das Ziel ist, sie später klar zu positionieren und Unternehmen gezielt nach Branchen anzusiedeln. Der Kanton realisiert dies in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden und den Grundeigentümern. Mit ihrer neuen Bodenpolitik hat sich die Regierung auch ein Instrument geschaffen, das es ihr erlaubt, Grundstücke zu erwerben und im Rahmen der Wirtschaftsoffensive wieder zu verkaufen.
Professionelle Kundenbetreuung
In der kantonalen Verwaltung sind in den vergangenen Monaten mehrere Efforts erzielt worden. So besteht nun ein „Welcome Desk“, an dem neue ansiedlungswillige Unternehmen und Firmengründungen begleitet werden. Für die Pflege der bestehenden Baselbieter Unternehmen ist ein Key Account Management entstanden. Aus diesem geht hervor, wie die Unternehmen künftig betreut werden. Unternehmerinnen und Unternehmer finden die steuerlichen Usanzen im Baselbiet und die steuerlichen Standortvorteile in einem neu gedruckten Leitfaden.
Den Forschungs- und Innovationsstandort stärken
Mit substanziellen Investitionen in eine leistungsfähige und zukunftstaugliche Infrastruktur von Universität und Fachhochschule sowie der Erneuerung der Leistungsaufträge will der Regierungsrat das Fundament und die Motoren von Forschung und Entwicklung stärken. Der Aufbau des kantonalen Kompetenzzentrums Hochschulen, Forschung und Innovation schafft die Voraussetzung, dass der Kanton seine Rolle und Verantwortung im Dialog mit Wirtschaft und Forschungseinrichtungen wahrnehmen kann. Auf der Grundlage der Bedürfnisse der regionalen
Wirtschaft sollen Berufsbildung und höhere Fachschulen weiterentwickelt werden.
Eigenes Erscheinungsbild
Die neue Marke reflektiert die Dynamik, Bewegung und Vielfalt, die im Baselbiet herrscht. Der Claim „Inspiration for Business“ zeigt, dass der Kanton in seiner Vermarktung auf die Stärken seiner Unternehmen aufbaut, die sich lokal, regional und international erfolgreich am Markt behaupten. Ihr Erfolg soll ansteckend, „inspirierend“ wirken. Mit dem neuen Erscheinungsbild werden als Nächstes ein Investorenguide, eine Imagebroschüre und weitere Kommunikationsmittel geschaffen werden
Projektleiter ist weiterhin Marc-André Giger
Marc-André Giger von PricewaterhouseCoopers wird auch künftig Projektleiter der Wirtschaftsoffensive sein. Seine Offerte ist vom Regierungsrat gutgeheissen worden. Die Projektorganisation bleibt unverändert: Ein Projektausschuss, der dem Gesamtregierungsrat unterstellt ist, dient als Führungsgremium. Im Ausschuss hat zusätzlich der neue Regierungsrat Thomas Weber Einsitz genommen. Der Beirat als fachliches Begleitgremium wird im Verlauf des zweiten Halbjahrs definitiv gebildet werden. Für den Herbst hat die Regierung ein erstes Investorengespräch angekündigt.
Die Baselbieter Regierung sieht sich mit der Wirtschaftsoffensive auf gutem Weg. Sie wird die Attraktivität des Kantons Schritt für Schritt und schon in naher Zukunft massgeblich steigern können.
Für Rückfragen:
- Sabine Pegoraro, Regierungsrätin, Tel. 061 552 55 81
- Marc-André Giger, Projektleiter, Tel. 079 251 12 29
Liestal, 2. Juli 2013