Verwaltungsneubau: Projekt HARMONIE überzeugt Jury und Regierung

25.01.2024

Das Projekt HARMONIE wurde als Sieger des Wettbewerbs für den Verwaltungsneubau im Kreuzboden in Liestal bestätigt. Damit ist der Regierungsrat der Empfehlung des Preisgerichts gefolgt. Eingereicht wurde das Projekt durch das Planungsteam von Buchner Bründler Architekten und Rapp AG. Insgesamt hat das Preisgericht elf Wettbewerbsbeiträge in mehreren Wertungsrundgängen diskutiert und beurteilt. 

Das siegreiche Projekt HARMONIE überzeugte die Jury aufgrund der hohen städtebaulichen Qualität, der hohen Nachhaltigkeitsstandards und der durchdachten räumlichen sowie funktionalen Aufteilung auf allen Ebenen. Die Pläne zeigen ein grossvolumiges, rechteckiges Holzgebäude, das im Zentrum der Parzelle auf dem Kreuzbodenareal stehen soll. Zur Rheinstrasse hin ergänzt ein vorgelagerter Restaurant-Pavillon den geplanten Bau. Mit seiner Grösse passt das Gebäude bestens in die Umgebung und ergänzt laut Jury die ortstypischen Bauten. 

Das Projekt HARMONIE wurde durch das Planungsteam von Buchner Bründler Architekten und Rapp AG eingereicht. Zum Planungsteam gehören auch ZPF Ingenieure, die Erfahrungen aus dem aktuellen Hortus-Projekt in Allschwil einbringen. Die Projektverfasser haben sich in einem vom Hochbauamt des Kantons Basel-Landschaft anonym durchgeführten Projektwettbewerb im selektiven Verfahren durchgesetzt. Elf Wettbewerbsbeiträge wurden vom Preisgericht in mehreren Wertungsrundgängen diskutiert und beurteilt. Alle Wettbewerbsbeiträge werden im Februar 2024 im Schildareal in Liestal öffentlich ausgestellt sein*. 

Zusammenzug zahlreicher Arbeitsplätze an einem Standort

Im Rahmen des Projekts «Optimierung Verwaltungsstandort Liestal» hat der Landrat im August 2020 der Ausgabenbewilligung für die Projektierung eines Verwaltungsneubaus zugestimmt. Ein Grossteil der aktuell rund 45 Verwaltungsstandorte, vor allem jene im Zentrum Liestals, sind unter anderem hinsichtlich Flächeneffizienz und Sicherheitsstandards für die Verwaltung ungeeignet. Solche Standorte sollen mit dem Ziel einer möglichst effizienten Verwaltungsorganisation nach Fertigstellung des Neubaus umgenutzt oder aufgelöst werden.

Entsprechend der Zielsetzungen der Langfristplanung des Regierungsrats und der abgeleiteten Ziele der Immobilienstrategie des Kantons wird das Gebäude mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz erstellt.

In den Neubau sollen voraussichtlich Arbeitsplätze der Rheinstrasse 29 und der Rheinstrasse 31, Liestal sowie von weiteren Liegenschaften der Bau- und Umweltschutzdirektion sowie der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion einziehen. In einer zweiten Etappe sollen die Gebäude der Rheinstrasse 29 und 31 einer baulichen und energetischen Sanierung und Modernisierung unterzogen werden. Auch hierzu kann der Verwaltungsneubau die notwendigen räumlichen Voraussetzungen schaffen. 

*Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge: von Freitag, 2. Februar bis Freitag, 16. Februar 2024, 16.00 bis 19.00 Uhr, Schildareal, Eichenweg 4, Liestal

Bild Legende:

Die städtebauliche Setzung ist auf dem abgebildeten Situationsplan gut ersichtlich.