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Regionales Gesundheitszentrum in Laufen: Regierungsrat plant Unterstützung des Notfall-Walk-In und Rückgabe des Spitalareals

17.06.2020

Der Regierungsrat unterbreitet dem Landrat das Dekret zu den Spitalstandorten des Kantonsspitals Baselland (KSBL). Übereinstimmend mit der Strategie «Fokus» ist in Laufen kein Spitalstandort für stationäre Behandlungen mehr vorgesehen. Das KSBL plant dort zusammen mit «Medbase» ein Regionales Gesundheitszentrum in Bahnhofsnähe. Der Regierungsrat will den Notfalldienst über Nacht finanzieren und das frei werdende Spitalareal an die Einwohnergemeinde Laufen und die Burgergemeinde Laufen-Stadt zurückgeben.

Der Landrat hat die «Fokus»-Strategie des Kantonsspital Baselland (KSBL) im November 2019 gutgeheissen und die beiden Darlehen des Kantons in Beteiligungskapital gewandelt. Die KSBL-Strategie sieht in Laufen keinen stationären Spitalstandort mehr vor, sondern ein ambulantes Regionales Gesundheitszentrum für das Laufental (RGZ). Der Regierungsrat beantragt dem Landrat deshalb, nur noch die Spitalstandorte Bruderholz und Liestal in das entsprechende Dekret aufzunehmen. Das KSBL plant – nach einer Übergangsphase auf dem bestehenden Spitalareal – das RGZ zusammen mit Medbase in zentraler Lage in Laufen zu betreiben. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterzeichnet und kommuniziert.

Die Transformation am Standort Laufen von einem strukturell defizitären Spital zu einem Regionalen Gesundheitszentrum bildet einen schweizweiten Trend ab. Das medizinische Portfolio des RGZ entspricht den Angeboten Hausarztmedizin, Therapien, Notfall, Diagnostik inkl. Radiologie, Spezialsprechstunden und Medikamentenversorgung. Zur Sicherung eines ambulanten 7-Tage/24-Stunden-Notfalldienstes am RGZ unterbreitet der Regierungsrat dem Landrat nach den Sommerferien eine entsprechende Finanzierungsvorlage. Mit diesem Angebot und der Spitallandschaft in der Region ist eine wirksame, zweckmässige und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung der Laufentaler Bevölkerung sichergestellt.

Von mehreren Seiten wurde in bilateralen Gesprächen Interesse angemeldet, am bestehenden Spitalstandort Angebote der Langzeitpflege (ambulant, stationär, Gerontopsychiatrie) zu erbringen. Der Regierungsrat unterstützt diese Absicht und sieht vor, das heutige Spitalareal den damaligen Schenkern, der Burgergemeinde Laufen-Stadt und der Einwohnergemeinde Laufen, unter bestimmten Rahmenbedingungen unentgeltlich zurückzugeben. Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion und die Bau- und Umweltschutzdirektion wurden beauftragt, die entsprechenden Verhandlungen mit der Burgergemeinde und der Einwohnergemeinde aufzunehmen.

> Landratsvorlage

Für Rückfragen:
Olivier Kungler, Generalsekretär, Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD), 061 552 56 02

Weitere Informationen.

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