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Regierungsrat spricht sich für einen Verwaltungsneubau aus

11.03.2020

Der Regierungsrat hat einem Neubau für die kantonale Verwaltung zugestimmt. Die Vorlage wurde an den Landrat überwiesen. Aktuell ist die kantonale Verwaltung in Liestal auf mehrere Standorte verteilt. Im Rahmen der «Optimierung Standort Liestal» sollen Standorte teilweise aufgegeben und in einen Neubau mit rund 560 Arbeitsplätzen im Bereich Kreuzboden zusammengeführt werden. Geplant ist ein Holzbau in Minergie-P-ECO Bauweise. Für die Projektierung beantragt die Regierung dem Landrat eine Ausgabenbewilligung von sechs Millionen Franken.

Die kantonale Verwaltung in Liestal ist heute auf rund 45 Standorte verteilt. Ein Grossteil dieser Standorte ist hinsichtlich Grösse, Raumstruktur, Sicherheitsstandards und wegen mangelnder räumlicher Flexibilität für die Verwaltung ungeeignet. Ausserdem stehen bei mehreren Bauten nach langjähriger Nutzung Gesamtsanierungen an. Mit dem Projekt «Optimierung Standort Liestal» soll diese Situation angegangen und verbessert werden. Es ist geplant, 21 Standorte aufzulösen und durch einen Neubau mit rund 560 zeitgemässen Büroarbeitsplätzen zu ersetzen. Dadurch sollen einerseits die Bürgerinnen und Bürger von einer gut adressierten und kundenfreundlichen Verwaltung profitieren, andererseits sollen die modernen Arbeitsplätze die Attraktivität des Kantons Basel-Landschaft als Arbeitgeber stärken. Der in der Bevölkerung gut verankerte Verwaltungsstandort an der Rheinstrasse wird mit dem geplanten Neubau am Standort Kreuzboden ausgebaut.

Umsetzung der Regierungsziele
Der Regierungsrat hat sich zum Ziel gesetzt, den Kanton Basel-Landschaft als Holzbaupionier in bestehenden und neuen Technologien zu etablieren. Im Einklang mit der Langfristplanung der Regierung übernimmt der Kanton eine Vorbildrolle und plant, das neue Verwaltungsgebäude in Holzbauweise zu erstellen. Den Zielen der Nachhaltigkeit wird neben der Verwendung des CO2-neutralen und nachwachsenden Baustoffes Holz mit der geplanten Bauweise in Minergie-P-ECO Rechnung getragen. Die bestehenden Verwaltungsbauten an der Reinstrasse 29 und 31 werden im Zuge der Optimierung einer Gesamtsanierung unterzogen und energetisch ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht.

Fertigstellung im Jahr 2026
Der Neubau bildet die erste Etappe der Umsetzung des Projekts «Optimierung Verwaltungsstandort Liestal». Nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2026 werden die Arbeitsplätze an der Rheinstrasse 29 und 31 sowie die Arbeitsplätze von weiteren rund sieben Liegenschaften in die neuen Räumlichkeiten am Kreuzboden gezügelt. In der zweiten Etappe sollen ab 2026 die Gebäude an der Rheinstrasse 29 und 31 einer seit langem erforderlichen baulichen und energetischen Sanierung und Modernisierung unterzogen werden. Die entsprechenden Kredite dazu werden in einer separaten Vorlage beantragt. Durch den Neubau und die geplanten Umzüge kann auf Provisorien für diese grossen Sanierungsprojekte verzichtet werden.

> Landratsvorlage
> Abbildung Studienmodell (Fotodownload)

 

Weitere Informationen.

Bild Legende:
Studienmodell für den Verwaltungsneubau

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