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Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bei den kantonalen Verwaltungsgebäuden

20.12.2017 10:00

Der Landrat hat am 15. November 2012 die Produktewahl für den Stromeinkauf der kantonalen Verwaltung neu geregelt. Seit 2013 werden alle Verwaltungsgebäude mit erneuerbarem Strom versorgt. Die Hälfte der jährlichen Mehrkosten sollen gemäss Landratsbeschluss mit Energieeffizienzmassnahmen kompensiert werden. Daraufhin hatte der Regierungsrat im Jahr 2015 das Konzept Energieeffizienz bei den kantonalen Verwaltungsgebäuden dem Landrat vorgelegt. Mit der nun vorliegenden Landratsvorlage, berichtet der Regierungsrat erstmals über die Umsetzung der Massnahmen. Der Regierungsrat beantragte dem Landrat, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen.

Durch die Umstellung des Stromeinkaufs auf Strom aus erneuerbaren Energien entstehen Mehrkosten. Die Hälfte davon – 250'000 Franken – werden jährlich dem Staatshaushalt belastet. Der Landrat beschloss, die andere Hälfte durch Energieeinsparungen in den kantonalen Verwaltungsgebäuden zu kompensieren. Das Amt für Umweltschutz und Energie hatte daraufhin ein Konzept erarbeitet, um diese Vorgabe umzusetzen.

Für die Energieversorgung der Verwaltungsgebäude des Kantons Basel-Landschaft sind mehrheitlich die beiden regionalen Energieversorgungsunternehmen Elektra Birseck Münchenstein EBM und Elektra Baselland EBL zuständig. Im Rahmen der Stromlieferverträge aus erneuerbarer Energie haben sich beide Energieversorger bereit erklärt, den Kanton bei der Umsetzung des Konzepts zur Reduktion des Stromverbrauchs massgeblich zu unterstützen. Ab Ende 2015 wurden die Betriebsoptimierungsmassnahmen von 2 Pilot-Objekten auf 21 Verwaltungsgebäude ausgeweitet, die während 10 Jahren, energetisch optimiert werden. Die prognostizierte durchschnittliche jährliche Nettoersparnis über 10 Jahre Laufzeit gemäss Modellrechnung beträgt rund 270‘000 Franken, was ungefähr 2‘700 Megawattstunden entspricht.

Unter der Federführung des Hochbauamts wurde die praktische Umsetzung der Massnahmen angegangen. Im ersten Jahr resultierte daraus eine Bruttoeinsparung von 85‘564 Franken. Dies entspricht einer Abweichung von rund 22 Prozent gegenüber dem vorgenommen Zielwert für das erste Jahr. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass bei drei Verwaltungsgebäuden aus betrieblichen Gründen (Umbauten, Umnutzungen etc.) erst mit Verzögerung mit der Umsetzung der Massnahmen begonnen werden konnte. Die Energieexperten sind sich einig, dass die Zielvorgaben gemäss Konzept über eine Laufzeit von 10 Jahren ausschöpfbar sind.

> Landratsvorlage

 

 

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