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ICT an der Baselbieter Primarstufe ab Schuljahr 2015/16

19.11.2013
Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) an der Baselbieter Primarstufe ab Schuljahr 2015/16
 
Der Regierungsrat hat in seiner Sitzung vom 19. November 2013 die Landratsvorlage zu ICT an den Primarschulen zuhanden des Landrats verabschiedet. Mit dieser Vorlage wird dem Landrat beantragt, den Bildungsauftrag mit ICT als neue Zielsetzung für Kindergarten und Primarschule und einen entsprechenden Verpflichtungskredit für den pädagogischen Support der Schulen zu genehmigen.
 
Der Deutschschweizer Lehrplan 21 sieht die verpflichtende Einführung von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) und Medien als Lernhilfe und Lerninhalt auch auf der Primarstufe vor. Im Kanton Basel-Landschaft haben ICT gegenwärtig nur den Status von freiwilligen Unterrichtsmitteln. Dies hat zur Folge, dass der Ausrüstungs- und Entwicklungsstand hinsichtlich ICT-Infrastruktur, ICT-Konzepten und entsprechenden Weiterbildungsangeboten für Lehrerinnen und Lehrer an den einzelnen Schulen sehr unterschiedlich ist. Mit der Einführung des Lehrplans 21 auf das Schuljahr 2015/2016 simultan zum 6. Primarschuljahr soll die Steuerung und Entwicklung auf der Primarstufe koordiniert und in den Gesamtrahmen der ICT-Strategie Schulen des Kantons gestellt werden. Aufgrund der Rückmeldungen aus dem Vernehmlassungsverfahren ist speziell zu betonen, dass die Arbeit mit ICT und Medien schwergewichtig im 2. und 3. Zyklus (2. bis 6. Klasse Primarschule und 1. bis 3. Klasse Sekundarschule) erfolgt. Im Kindergarten steht sie nicht im Zentrum des Unterrichts. Sowohl die Kindergartenkinder als auch die Kindergartenlehrerinnen und -lehrer sollen aber nicht explizit von der Befassung mit der Thematik oder – für die Lehrpersonen – von Weiterbildungsangeboten ausgeschlossen werden.
 
Die Schulen der Primarstufe werden bei der Umsetzung des ICT-Konzeptes vor Ort unterstützt und für die Lehrerinnen und Lehrer wird ein Fortbildungsangebot bereitgestellt. Für diesen pädagogischen Support wird dem Landrat für die Jahre 2014 bis 2020 ein Verpflichtungskredit in der Höhe von 1.4 Millionen Franken beantragt.
 
Die Bereitstellung der schulischen ICT-Infrastruktur einschliesslich Betrieb und technischem Support ist Aufgabe der Gemeinden als Schulträgerinnen. Diesen werden Mehrkosten in Abhängigkeit zum bisherigen Ausstattungsgrad erwachsen. Die Landratsvorlage enthält die von den Vernehmlassungspartnern validierten Empfehlungen zur Mindestausstattung an ICT-Infrastruktur sowie ergänzende Hinweise zur Netzwerkinfrastruktur und der Beschaffung der Geräte.
 
Der aus den Mitteln des Verpflichtungskredits zur Verfügung stehende pädagogische Support «ICT Bildung» erarbeitet für die Schulen Orientierungshilfen für die Umsetzung sowohl zu den pädagogisch-didaktischen als auch zu den technischen Aspekten der Vorlage.
 
Diese Vorlage schafft die Voraussetzungen, um ICT und Medien als Lernhilfe und Lerninhalt in den Kindergarten und die Primarschule zu integrieren. Damit wird die Umsetzung des Bildungsauftrags im Rahmen des noch durch den Baselbieter Bildungsrat zu beschliessenden Deutschschweizer Lehrplans für die Primarstufe des Kantons Basel-Landschaft ermöglicht. Gleichzeitig wird speziell für die Primarstufe die bereits an den Landrat überwiesene Vorlage «IT-Strategie Schulen» ergänzt und damit die Grundlage für die Zukunft im gesamten Informatikbereich der Schulen des Kantons Basel-Landschaft definiert.
 
Für Rückfragen:
Regierungspräsident Urs Wüthrich-Pelloli, Vorsteher Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, Tel. 061 552 50 60
Alberto Schneebeli, Projektleiter Bildungsharmonisierung, Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, Tel. 061 552 50 53

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