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Grabenring Allschwil: Ausgabenbewilligung für Umbau in einen Kreisel

22.08.2018

Der bestehende lichtsignalgesteuerte Knoten Grabenring in der Gemeinde Allschwil ist in den Spitzenstunden stark überlastet. Der Regierungsrat beantragte dem Landrat für den Umbau des Knotens Grabenring / Hegenheimermattweg in Allschwil in einen Kreisel die erforderliche einmalige Ausgabe von drei Millionen Franken.

Der Grabenring in der Gemeinde Allschwil ist Bestandteil des kantonalen Strassennetzes und bildet als Hauptverkehrsstrasse am Knoten Grabenring / Hegenheimermattweg den westlichen Zugang zum Entwicklungsstandort Bachgraben. Neben der Erschliessung über baselstädtisches Gebiet bildet dieser Knoten somit die einzige Zu- und Wegfahrtmöglichkeit aus dem Baselbiet.

Der bestehende lichtsignalgesteuerte Knoten ist in den Spitzenstunden bereits heute stark überlastet. Mit Rückstaus auf allen Knotenzufahrten wird der Betrieb des öffentlichen Verkehrs bedeutend beeinträchtigt. In den letzten Jahren wurden grosse Anstrengungen zur besseren Erschliessung des Bachgrabengebiets unternommen (neuer Kreisel Grabenring / Baslerstrasse in Allschwil, neuer Kreisel Luzernerring / Wasgenring auf Seite Basel-Stadt, verbesserte ÖV-Erschliessung). Der Knoten Grabenring / Hegenheimermattweg bildet momentan den grössten Kapazitätsengpass im Strassennetz zur Erschliessung des Bachgrabengebiets.

Die Kantonsstrasse Grabenring ist im Abschnitt des projektierten Kreisels in einem derart schlechten Zustand, dass der Strassenkörper in den nächsten Jahren erneuert werden muss. Auch der Betrieb der bestehenden Lichtsignalanlage kann aus Altersgründen nicht mehr lange gewährleistet werden, wodurch ein Ersatz dieser Anlage ansteht 

Mit dem projektierten 24-Meter-Kreisel soll die Leistungsfähigkeit des Knotens für den motorisierten Individualverkehr und den öffentlichen Verkehr gesteigert und zugleich die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund drei Millionen Franken. Die Gemeinde Allschwil beteiligt sich mit einem Betrag von voraussichtlich 900‘000 Franken an den Kosten. Als Bestandteil des Agglomerationsprogramms Basel (2. Generation) ist eine Mitfinanzierung des Bundes vorgesehen. 

> Landratsvorlage

Weitere Informationen.

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