Beitrag für Tierpark Weihermätteli beantragt

07.01.2015
Aus Anerkennung für die Leistungen zugunsten der Allgemeinheit und insbesondere für den Verdienst als wertbildendem Quartierpark möchte der Regierungsrat den Tierpark Weihermätteli mit einem befristeten, jährlichen Finanzbeitrag von 46‘000 Franken unterstützen. Der Beitrag an die Stiftung des Tierparks Weihermätteli soll im Gesamtbudget des Hochbauamtes kompensiert werden. Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, einer ausserordentlichen Kreditverschiebung innerhalb des Budgets des Hochbauamtes in der Höhe von insgesamt 92‘000 Franken für die Jahre 2014 und 2015 zuzustimmen.
 
Die Psychiatrie Baselland konnte den eigenen Tierpark als Folge der per 1. Januar 2012 rechtskräftigen neuen Spitalfinanzierung nicht mehr weiterführen. Das damals eingereichte Konzept beinhaltete die Überprüfung der Trägerschaft. Nach Zustimmung des Regierungsrats wurde am 16. August 2012 die Stiftung Tierpark Weihermätteli gegründet. Diese bezweckt die Finanzierung und den Betrieb des Tierparks in Liestal.
 
Beitrag an die Deckungslücke

Die Stiftung hat beim Kanton einen jährlich wiederkehrenden Beitrag von 46‘000 Franken beantragt, vorerst auf sieben Jahre beschränkt, mit welchem ein Teil der Deckungslücke des Betriebsaufwands aufgefangen werden soll. Im Geschäftsjahr 2015 werden zwei Auszahlungstranchen für die Jahre 2014 und 2015 fällig.
 
Parkähnliche Gartenanlage mit verschiedenen Tierarten

Der Tierpark erstreckt sich über mehrere Gehege und verfügt über eine grössere parkähnliche Gartenanlage mit Teichen und altem Baumbestand. Die Stiftung präsentiert darin verschiedene Tierarten, die beobachtet und je nach Zutraulichkeit auch gestreichelt werden können. Es handelt sich dabei unter anderem um Dartmoor- und Shetland-Ponys, Merens-Kleinpferde, vietnamesische Hängebauchschweine, Minipigs, Zwergziegen, Walliser Schwarzhalsziegen, Stiefelgeissen, Spiegelschafe, Hausesel, Lamas, schottische Hochlandrinder und Wasservögel wie Schwäne, Enten und Gänse.
 
> Landratsvorlage
 
Für Rückfragen
Torsten Schrodt, Hochbauamt, Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), 061 552 55 15