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Aus der Sitzung des Regierungsrats

15.01.2019

Weiterführung des Staatsbeitrags für das Zentrum Selbsthilfe

Der Regierungsrat hat für das Zentrum Selbsthilfe für die Jahre 2019 bis 2022 einen Staatsbeitrag in der Gesamthöhe von 600‘000 Franken gesprochen. Es handelt sich um die Fortführung der langjährigen Ausrichtung von Staatsbeiträgen an die Institution. 

Der Regierungsrat hat die Ausgabenbewilligung für einen Staatsbeitrag an das Zentrum Selbsthilfe für die Jahre 2019 bis 2022 in der Höhe von jährlich 150‘000 Franken (600‘000 Franken insgesamt) genehmigt. Der Kanton Basel-Stadt beteiligt sich ebenfalls mit einem Staatsbeitrag an der Finanzierung der Institution in der Höhe von jährlich 321‘400 Franken. Ferner werden die Leistungen der Organisation zu einem namhaften Anteil durch das Bundesamt für Sozialversicherungen über Pro Infirmis mitfinanziert. Die Angebote des Zentrums Selbsthilfe stehen der Bevölkerung beider Kantone zur Verfügung. Sie werden aktuell zu rund einem Drittel von Personen aus dem Kanton Basel-Landschaft genutzt.  

Das Zentrum Selbsthilfe mit Sitz in Basel an der Feldbergstrasse 55 wird vom Kanton Basel-Landschaft seit 1993 finanziell unterstützt. Der Kanton Basel-Stadt unterstützt das Zentrum ebenfalls seit dem Jahr 1990. Die Förderung der Selbsthilfe ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Die Selbsthilfe ist eine etablierte Form der Bewältigung, Linderung oder Akzeptanz gesundheitlicher Probleme und Herausforderungen für Betroffene und Angehörige. Das Zentrum Selbsthilfe führt insgesamt drei Angebote: Kurzberatungen, die Begleitung von Selbsthilfegruppen und geleitete Gruppen für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung. 

 

Verlängerung des Leistungsvertrags mit dem Verein „Gemeinsame Opferhilfe beider Basel“ für die Jahre 2019 bis 2022

Die Regierungen beider Basel haben den Leistungsvertrag mit der „Gemeinsamen Opferhilfe beider Basel“ den tatsächlichen Umständen angepasst. So wird der Pauschalbeitrag für den Kernauftrag gemäss Opferhilfegesetz um 65‘000 Franken (je hälftig 32‘500 Franken für Basel-Landschaft und Basel-Stadt) erhöht. Diese Erhöhung hat ihre Gründe hauptsächlich in den gestiegenen Fallzahlen bei der Beratung gefährdeter Personen nach Wegweisung bei häuslicher Gewalt und im höheren Aufwand in der allgemeinen Beratung.

Zudem wird der separate Leistungsauftrag für Opferhilfeberatungen in Liestal verlängert und vom Kanton Basel-Landschaft mit unverändert 50‘000 Franken abgegolten. 

Für Rückfragen:
Doris Oechslin, Fachbereich Opferhilfe, Sicherheitsdirektion (SID), 061 552 75 71

 

Landeskanzlei

 

Weitere Informationen.

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