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Aus der Sitzung des Regierungsrats

31.03.2020

Ein Stück «Wilderness» im Herzen von Grellingen

Hochwasserschutz Grellingen

Die Birs im Siedlungsgebiet der Gemeinde Grellingen wird revitalisiert. Dadurch wird das verbaute Gewässer wieder in einen naturnahen Flussraum umgewandelt. Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 31. März 2020 die Gesamtkosten des Revitalisierungsprojektes in Höhe von 960‘000 Franken bewilligt. 

Das Jahrhunderthochwasser im Jahre 2007 hat gezeigt, dass entlang der Birs im Laufental die fünf Gemeinden Liesberg, Laufen, Zwingen, Grellingen und Duggingen grosse Schutzdefizite aufweisen. Durch die Revitalisierung entsteht in Zentrum von Grellingen ein attraktiver Birslauf und ein ökologisch wertvoller Auenwald. Zusätzlich profitiert der Hochwasserschutz, indem der notwendige Abflusskorridor für Hochwasser gesichert und von Siedlungsbauten freigehalten wird. 

Das Ziel ist es, die Birs im Siedlungsgebiet der Gemeinde Grellingen auf einer Fläche von rund einer Hektare zu revitalisieren. Wenn der naturnahe Flussraum mit seinen charakteristischen Tier- und Pflanzenarten wiederhergestellt wird, profitiert vor allem die Biodiversität. Es gewinnt aber auch der Hochwasserschutz. 

Auch das Gebiet «Inseli» in Grellingen soll ökologisch aufgewertet werden. Die Flussbewegung wird aktiviert, damit eine dynamische Weichholzaue mit verschiedenen Überflutungsgebieten entstehen kann. 

Tiere wie der Eisvogel, der Bieber, die Aesche und Wildbienen sollen dort ihren Lebensraum finden. Um die Biodiversität zu fördern, werden Pflanzenarten des Auenwaldes wie Schwarzpappeln, Flatterulmen und Wildbirnen gepflanzt. Ausserdem werden verschiedene Weidenarten, Straucharten und Kletterpflanzen gesetzt. Als wichtige Lebensräume oder Verstecke für seltene Tierarten werden verschiedene Kleinstrukturen wie Stein- und Asthaufen, Raubäume und Wildbienenhotels angelegt. 

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