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03.09.2013
Aus den Verhandlungen des Regierungsrates
Baselbieter KMU gewinnt den Chancengleichheitspreis 2013 |
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Baselbieter KMU gewinnt den Chancengleichheitspreis beider Basel 2013
Die Regierungen beider Basel verleihen Dr. Martin Wechsler AG, Experten für berufliche Vorsorge, den mit 20'000 Franken dotierten Chancengleichheitspreis. Das KMU überzeugt mit langjährigen und innovativen Massnahmen zur Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Firma versucht nicht nur situationsbedingte Lösungen zu finden, sondern verfolgt systematisch eine gleichstellungs- und familienorientierte Personalpolitik. Dr. Martin Wechsler AG setzt kontinuierlich Massnahmen um, welche es Frauen und Männern erleichtern, Familienverpflichtungen und berufliches Engagement zu vereinbaren. Besondere Beachtung verdient die Möglichkeit für Väter, während drei Monaten nach Geburt des Kindes das Arbeitspensum – bei voller Lohnfortzahlung – um einen Drittel zu reduzieren sowie die sechs Monate voll bezahlten Mutterschaftsurlaubs. Teilzeitarbeit und flexible Arbeitszeiten werden von der Mitarbeitenden-Stufe bis zur Geschäftsführung gelebt. Die Führungsfunktionen sind ausgewogen mit Frauen und Männern besetzt: von sieben Personen mit Führungsaufgaben sind drei Frauen. Das implementierte Care-Management unterstützt die Angestellten bei Überbelastungen in der Arbeit sowie bei aussergewöhnlich belastenden familiären Situationen. Ebenso werden Vorgesetzte sensibilisiert, Situationen der Überbelastung frühzeitig zu erkennen. Langjährige Betriebszugehörigkeit der Mitarbeitenden und höhere Zufriedenheit Mit ihrer konsequenten Gleichstellungspolitik und Familienfreundlichkeit konnte Dr. Martin Wechsler AG die Mitarbeitenden-Fluktuation vermindern und die Zufriedenheit erhöhen. Für das Gewinnen und die längerfristige Bindung von qualifizierten Fachkräften ist das Teilzeitstellenangebot von hoher Bedeutung. Mit der Auszeichnung der Dr. Martin Wechsler AG unterstreichen die Regierungen beider Basel, dass gleichstellungspolitische Massnahmen in KMU für die Region wichtig und möglich sind. Eine gleichstellungs- und familienfreundliche Personalpolitik zahlt sich sowohl für die Mitarbeitenden wie auch für das Unternehmen aus – unabhängig von seiner Unternehmensgrösse. Die Preisverleihung des Chancengleichheitspreises beider Basel 2013 findet am Donnerstag, 31. Oktober 2013, um 18.00 Uhr im Museum.BL in Liestal statt. Website Dr. Martin Wechsler AG: www.alters-vorsorge.ch Für Rückfragen: Sabine Kubli, Leiterin Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Basel-Landschaft, Tel. 061 552 82 84 Leila Straumann, Leiterin Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Basel-Stadt, Tel. 061 267 66 81 |
Regierung für Revision des Korruptionsstrafrechts |
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Der Regierungsrat unterstützt die Bestrebungen des Bundes, die Rechtsgrundlagen zur Korruptionsbekämpfung auszubauen. Insbesondere stimmt er dem Vorschlag zu, dass die Privatbestechung neu zum Offizialdelikt werden soll und so im Wirtschaftsleben auch dann geahndet werden kann, wenn sie nicht zu Wettbewerbsverzerrungen führt. Dies teilt der Regierungsrat in seiner heutigen Vernehmlassungsantwort dem Eidgenössischen Justiz-, Polizei- und Militärdepartement (EJPD) mit.
Mit einer Revision des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) soll die Bestechung im privaten Sektor vom Begriff der Wettbewerbsverzerrung gemäss Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) losgelöst und von Amtes wegen verfolgt werden. Zudem soll die Bestechung von Amtsträgern präzisiert werden, indem korruptes Verhalten auch dann strafbar werden soll, wenn nicht der Amtsträger oder die Amtsträgerin selbst, sondern eine Drittperson das Bestechungsgeld erhält. Dadurch wird jede mögliche Einflussnahme auf Amtshandlungen unterbunden. Der Regierungsrat unterstützt die vorgeschlagene Revision des Korruptionsstrafrechts. Er begrüsst es, dass die Strafverfolgungsbehörden und Gerichte in Zukunft von Amtes wegen auch Bestechungshandlungen sollen ahnden können, die in Bereichen stattfinden, in denen keine klassische Konkurrenzsituation besteht. Der Regierungsrat regt aber an, in den Erläuterungen zu den Revisionsbestimmungen ausführ¬licher darzulegen, was konkret unter dem unbestimmten Rechtsbegriff der "geringfügigen, sozial üblichen Vorteile" zu verstehen ist, deren Annahme nicht als unzulässige Bestechung gelten und damit straflos sein soll. Für Rückfragen: Peter Guggisberg, Leiter Abteilung Rechtsetzung, Sicherheitsdirektion, Tel. 061 552 57 37 |
Vermögenswerte politisch exponierter Personen |
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Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Sperrung und Rückerstattung unrechtmässig erworbener Vermögenswerte politisch exponierter Personen
Der Regierungsrat stimmt in seiner Vernehmlassungsantwort dem Entwurf zu einem Bundesgesetz über die Sperrung und Rückerstattung unrechtmässig erworbener Vermögenswerte politisch exponierter Personen (SRVG) grösstenteils zu. Der Gesetzesentwurf fasst die bisherige Praxis der Schweiz im Bereich der Sperrung, Einziehung und Rückerstattung von Potentatengeldern in einem Erlass zusammen. Es handelt sich dabei um Fälle, in denen sich politisch exponierte Personen (Staats- und Regierungschefs, Minister, etc.) unrechtmässig bereichern, indem sie sich durch Korruption oder ähnliche Verbrechen Vermögenswerte aneignen und auf ausländischen Finanzplätzen beiseiteschaffen. Für Rückfragen: Emanuel Roos, Abteilung Finanz- und Volkswirtschaft, Finanz- und Kirchendirektion, Tel. 061 552 91 14 |
Markus Meier ersetzt Hans Rudolf Gysin im KMU-Forum |
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Der Regierungsrat hat Markus Meier, Stv. Direktor der Wirtschaftskammer BL, als Vertreter der Wirtschaft als neues Vollmitglied des KMU-Forums gewählt. Offizieller Amtsantritt ist der 15. September 2013 bis zum Ablauf der laufenden Amtsperiode am 31. März 2014. Der bisherige Präsident und Vertreter der Wirtschaft, Hans Rudolf Gysin, hatte anlässlich der letzten Sitzung seinen Austritt aus dem KMU-Forum bekannt gegeben. Der Regierungsrat dankt ihm für seine geleisteten Dienste. Das KMU-Forum hat sich der erwähnten Sitzung neu konstituiert und das ordentliche Mitglied Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer, zum neuen Präsidenten ernannt.
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100. Geburtstag in Allschwil |
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Am Freitag, 6. September 2013, kann Herr Fritz Knobel seinen 100. Geburtstag feiern. Eine Delegation bestehend aus Regierungsrat Isaac Reber, 2. Landschreiberin Andrea Mäder und Staatsweibelin Diana Boner wird dem Jubilar um 11:00 Uhr die Glückwünsche des Regierungsrates überbringen.
Landeskanzlei Basel-Landschaft |