Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Regierungsrat / Medienmitteilungen / Aus den Verhandlungen des Regierungsrates

Aus den Verhandlungen des Regierungsrates

15.12.2009
32,5 Mio Franken für die Planung der neuen Fachhochschule in Muttenz
 
In Muttenz soll ein Neubau für die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) entstehen. Damit werden über 30 bisherige Standorte der FHNW in Basel, Muttenz und Liestal an einem Ort zusammengeführt. Der Regierungsrat beantragt dem Parlament deshalb einen Projektierungskredit in der Höhe von 32.5 Mio Franken für die Planung des Neubaus.
 
Der Standort Muttenz soll ab 2016 neu die Hochschulen für Architektur, Bau und Geomatik, für Life Sciences, für Pädagogik, für Soziale Arbeit sowie den trinationalen Studiengang in Mechatronik der FHNW beherbergen. Diese Fachbereiche sind heute auf 36 Standorte in Basel, Muttenz und Liestal verteilt. Die Konzentration bietet der Fachhochschule die Möglichkeit, Synergien im Betrieb und in der Raumbelegung zu nutzen und so ihre Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Für den Kanton bietet sich durch eine Standortkonzentration die Chance, Präsenz als Hochschulstandort zu markieren sowie langfristig sowohl den Unterhalts- wie auch den Betriebsaufwand zu optimieren. 
 
Investition für die Zukunft des Hochschulstandorts Basel-Landschaft
Das Projekt wertet den Hochschulstandort Basel-Landschaft deutlich auf. Mit der zweckdienlichen und zukunftsgerichteten Infrastrukturplanung werden gute Voraussetzungen für die weitere erfolgreiche Entwicklung der FHNW und des Bildungs- und Forschungsstandorts geschaffen, namentlich auch für die 2006 neu gegründete Hochschule für Life Sciences.
 
Einer statt 36 Standorte
Der Neubau für die FHNW wird auf einer Geschossfläche von ca. 65'000 Quadratmetern Raum für 2200 Studierende und über 500 Arbeitsplätze bieten. Die geschätzten Investitionskosten belaufen sich auf ca. 370 Mio. Franken. Sie setzen sich aus ca. 330 Mio. Franken Erstellungskosten und ca. 40 Mio. Franken Landerwerbskosten zusammen. 
 
FHNW nahe beim Bahnhof vorgesehen 
Die Bauten der FHNW in Muttenz, 1972 für die damalige HTL erstellt, haben heute einen grundlegenden Sanierungsbedarf. Die umfassenden Sanierungsarbeiten können nicht unter laufendem Betrieb durchgeführt werden. Die 2008/2009 durchgeführte Testplanung über das Areal zwischen Bahnhof Muttenz und Pantheon hat aufgezeigt, dass die Neubauten der FHNW in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Muttenz mit optimalem Anschluss an die S-Bahn zu liegen kommen sollen. Durch den für 2016 vorgesehenen Umzug in die neuen Bauten kann auf aufwändige Provisorien verzichtet werden. Die Nachnutzung der bestehenden Bauten z.B. durch Schulen der Sekundarstufe II (Gymnasium, Gewerblich-industrielle Berufsfachschule und KV) wird im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht.
Bis 2016 sollen die Bauten der FHNW übergeben werden. Als nächsten Schritt führt das Hochbauamt einen Architekturwettbewerb durch. Voraussichtlich 2012 soll die Baueingabe und 2013 der Baustart erfolgen. 
 
Rückfragen zum Bedarf: Regierungspräsident Urs Wüthrich-Pelloli, Vorsteher Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, Tel. 061 552 50 60 
 
Rückfragen zum Projekt FHNW: Daniel Longerich, Stv. Kantonsarchitekt, Hochbauamt, Bau- und Umweltschutzdirektion Tel. 061 552 54 48
 
 
Rund 25 Mio. Franken für die Erneuerung des Gymnasiums Münchenstein
 
Nach fast 40 Jahren ist das Gymnasium Münchenstein renovationsbedürftig. Für die Instandsetzungs- und  Erneuerungsmassnahmen für das Haupt- und Sporthallengebäude und die Instandsetzung der Villa Ehinger beantragt die Regierung dem Landrat rund 25 Mio. Franken.
 
Die Schulanlage des Gymnasiums Münchenstein wurde 1972 bezogen. Sie besteht aus einem Haupt- und Sporthallengebäude, der historischen Villa Ehinger sowie einer geschützten Parkanlage. Die Anlage zeigt nach fast 40 Betriebsjahren verschiedene Mängel an den Gebäuden, an der Infrastruktur sowie an der Haustechnik. Am dringendsten ist der Ersatzbedarf bei der Gebäudehülle.
 
Wegen chronischen Platzmangels wird zudem für die Ausarbeitung eines Bauprojektes für einen Ergänzungsbau und Nutzungsanpassungen im Hauptgebäude des Gymnasiums Münchenstein ein Projektierungskredit von CHF 1.86 Mio. beantragt.
 
Für Rückfragen zum Projekt: bis 16 Uhr: Beat Meyer, Hochbauamt, Projektleiter, Tel. 061 552 54 44
 
Für Rückfragen zum Raumbedarf: Urs Albrecht, Rektor, Tel. 061 552 15 14 (bis 1600 Uhr)
 
 
Studenweid bei Liedertswil wird Naturschutzgebeiet
 
Das Gebiet "Studenweid" befindet sich südlich der Gemeinde Liedertswil in einer Höhenlage zwischen ca. 750 bis 1040 m ü.M. Es liegt in einem markanten Talkessel, welcher von den beiden Felsflühen der "Studenflue" und der "Möhrlifluh" sowie dem darüber gelegenen Felsband des "Örlenberg" umrahmt wird. In diesem naturkundlich bedeutsamen Waldgebiet finden sich seltene Waldgesellschaften - wie den Schneeheide-Föhrenwald und den Eiben-Buchenwald - sowie grossflächig unerschlossene und unberührte Waldbestände mit viel Totholz. Das neue Naturschutzgebiet umfasst eine Teilfläche dieses unberührten Naturwaldbestands. Die Unterschutzstellung dieses Gebietes ist bedeutsam, weil die Sicherung von Naturwaldflächen zu den prioritären Zielen des kantonalen Programms "Naturschutz im Wald" gehört.
[Vgl. Demnächst in Kraft tretende Erlasse ]
 
Für Rückfragen: bis 14 Uhr, oder ab Mittwoch, 16.12.09: Paul Imbeck, Amt für Raumplanung, Abteilung Natur und Landschaft, Tel. 061 552 55 76
 
 
100. Geburtstag in Oberwil
 
Am Samstag, 19. Dezember 2009 kann Frau Gertrud Schmitz-Krauss ihren 100. Geburtstag feiern. Eine Delegation bestehend aus Regierungspräsident Urs Wüthrich-Pelloli, 2. Landschreiber Alex Achermann und Staatsweibelin Cornelia Kissling wird der Jubilarin am 19. Dezember 2009, 11.00 Uhr, die Glückwünsche des Regierungsrates überbringen.
 
 
Genehmigung von Gemeindebeschlüssen
 
Der Regierungsrat hat genehmigt:
 
den vom Gemeinderat Böckten am 10. März 2009 beschlossenen Bau- und Strassenlinienplan "Bündtenweg";
 
die von der Einwohnergemeindeversammlung Oberdorf am 23. Juni 2009 beschlossene Mutation "Zinsmattweg / Wintenbergweg" zum Zonenplan Siedlung und zum Lärm-Empfindlichkeitsstufen-Plan; 
 
die von der Einwohnergemeindeversammlung Oberdorf am 23. Juni 2009 beschlossene Mutation "Altersheim Gritt" zu den Zonenvorschriften Landschaft und Siedlung und die Aufhebung der Quartierplanvorschriften "Altersheim Gritt"
 
Verschiedenes
 
Der Regierungsrat hat eine Änderung der Finanzausgleichsverordnung (FAV) beschlossen und per 1. Januar 2010 in Kraft gesetzt.
 
Landeskanzlei Basel-Landschaft

Weitere Informationen.

Fusszeile