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Universität Basel

Als Volluniversität mit einem breiten, qualitativ hochstehenden Bildungsangebot an sieben Fakultäten zieht die Universität Basel Studierende aus der Schweiz und der ganzen Welt an. Gegründet im Jahr 1460, kann sie als älteste Universität der Schweiz auf eine über 560-jährige erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Der Kanton Basel-Landschaft ist gemeinsam mit dem Kanton Basel-Stadt Träger der Universität Basel. Auf Basis des Universitätsvertrags zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt wird die Universität Basel mit einem Leistungsauftrag gesteuert und mit einem Globalbeitrag ausgestattet. Nachdem der Universitätsrat eine Überarbeitung ihrer Strategie 2022–2030 vorgenommen hat, finden auf dieser Basis die Arbeiten zum neuen Leistungsauftrag 2022–2025 statt, um die Steuerungsgrundlagen der nächsten Jahre zu schaffen. 

Verlauf

24. September 2019

Am 24. September 2019 hat der Universitätsrat der Universität Basel die Strategie 2022–2030 verabschiedet. Die neue Strategie der Universität setzt auf Exzellenz in Forschung und Lehre, moderne Governance, Nutzung der Standortvorteile und Förderung der Innovation.

Mithilfe einer breit angelegten Projektorganisation wurde an der Universität Basel die Strategie 2022–2030 erarbeitet. Im April 2019 hat der Universitätsrat den ersten Entwurf verabschiedet. Danach wurde die Regenz eingeladen, im Rahmen einer Vernehmlassung dazu Stellung nehmen. Nachdem der Entwurf auf hohe Akzeptanz gestossen war, hat der Universitätsrat am 24 September 2019 die Strategie 2022–2030 definitiv verabschiedet.
Vier strategische Leitlinien bilden das Kernstück der Strategie 2022–2030: 1. Agilität fördern: Die Universität Basel soll schnell und proaktiv auf Veränderungen reagieren können. Dies soll mit agilen Führungsstrukturen, einer effizienten Organisation und schlanken Prozessplanungen ermöglicht werden. 2. Die Universität weiter öffnen: Unter dieser Leitlinie will sie ihre Kooperationen mit Partnerinstitutionen ausbauen und den Kontakt zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft intensivieren. 3. Identifikation mit der Universität fördern: Die Universität will die Menschen für ihre Ziele begeistern, die Sichtbarkeit der Universität erhöhen und die Beziehungen zu den Abgängerinnen und Abgängern pflegen. 4. Standortvorteile nutzen: Als zentrale Standortfaktoren erachtet die Universität den kulturellen Reichtum der Region, die grenzüberschreitenden Beziehungen und die Life Science-Industrie. Genutzt werden sollen diese Standortvorteilen, um den Wissens- und Technologietransfer zu stärken. Neben den erwähnten Leitlinien hat die Universität fünf Themenbereiche mit klaren Zielsetzungen und Massnahmen definiert. Zudem sollen zwei namhafte Projekte dazu beitragen, technische und soziale Innovationen zu fördern sowie zur Erhöhung des gesellschaftlichen Impacts beitragen.

Weitere Information sind unter dem folgenden Link zu finden: https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Info/Universitaetsrat-verabschiedet-Strategie-2022-2030.html


5. April 2019
Am 5. April 2019 hat die Universität Basel mit dem Versand an die Regenz die Vernehmlassung der Strategie 2022–2030 begonnen. Bis im Herbst soll die definitive Fassung stehen und vom Universitätsrat verabschiedet werden.
In den vergangenen Monaten haben Universitätsrat und Universitätsleitung unter Einbezug verschiedener Gruppierungen der Universität Basel die Strategie 2022–2030 erarbeitet. Der Universitätsrat hat den Entwurf in seiner letzten Sitzung verabschiedet, und mit der Zustellung an die Mitglieder der Regenz geht die Strategie 2022–2030 der Universität Basel nun in die Vernehmlassung. Damit haben die verschiedenen Gruppierungen der Universität Basel in den nächsten Wochen die Möglichkeit, ihre Anliegen einzubringen. Nach einer Überarbeitung soll die definitive Fassung im Herbst 2019 vom Universitätsrat verabschiedet werden. Die Strategie 2022–2030 bildet die Basis zur Erstellung des Antrags an die Trägerkantone für die Leistungsperiode 2022–2025.



18. Oktober 2018

Die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt haben darüber informiert, dass sie die Universität Basel mit einem Standort auf dem Dreispitz in Münchenstein im Kanton Basel-Landschaft definitiv verankern wollen. Der neue, bedeutsame Universitätsstandort soll die Identifikation der beiden Kantone mit der Universität weiter erhöhen und somit die bikantonale Trägerschaft zusätzlich stärken. Zudem haben sich die Regierungen über das neue Finanzierungsmodell der Universität Basel geeinigt. Auch soll die Steuerung des Immobilienwesens der Universität neu ausgestaltet werden. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Kantonen wird auf diese Weise weiter gestärkt. Zu den Medienunterlagen.


6. Dezember 2017
Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt stimmt mit 74 Ja zu 4 Nein bei 16 Enthaltungen dem Leistungsauftrag 2018-2021 und dem Globalbeitrag der Universität Basel zu.


30. November 2017

Nach einer gut zweistündigen Debatte hat der Baselbieter Landrat den Leistungsauftrag und den Globalbeitrag 2018–2021 der Universität Basel mit 58 Ja zu 20 Nein bei 6 Enthaltungen verabschiedet. Damit wurde eines der wichtigsten Geschäfte der Baselbieter Regierung, unter Federführung von Regierungsrätin Monica Gschwind, vom Landrat gutgeheissen. Der Globalbeitrag an die Universität Basel zählt mit 169 Mio. Franken im Jahr 2017 zu den grössten Ausgabeposten der Staatsrechnung. Sämtliche Fraktionen meldeten sich zu Wort. Einig waren sich alle im Bekenntnis zu einer starken Universität Basel. 

Weitere Informationen: Protokoll der 42. Sitzung des Landrates Basel-Landschaft vom 30.11.2017


27. September 2017: Regierungsrat wählt die Mitglieder des Universitätsrats

Der Regierungsrat hat die Mandatsträger des Kantons Basel-Landschaft im Universitätsrat für die Leistungsperiode 2018–2021 gewählt. Die Ausschreibung stiess auf breites Interesse. Die Auswahl fand auf der Grundlage eines fundierten Rekrutierungsprozesses statt. Ausschlaggebend waren Fachkompetenz, Persönlichkeit, Netzwerk und ein uneingeschränktes Bekenntnis zu einer partnerschaftlich gestärkten Universität. Als neue Mitglieder wurden Dr. Christian Bosshard, Dr. Jürg Gutzwiller und Dr. Beat Oberlin gewählt. Für eine weitere Amtsperiode bestätigt wurden Dr. Kathrin Amacker und Regierungsrätin Monica Gschwind.

Weitere Informationen: Medienmitteilung "Regierungsrat wählt die Mitglieder des Universitätsrats"


12. September 2017: Die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt beschliessen Numerus Clausus Medizin bei höheren Aufnahmekapazitäten

Die Regierungen haben die vom Universitätsrat beschlossenen Aufnahmekapazitäten in den Bereichen Humanmedizin, Zahnmedizin, Pflegewissenschaft und Sportwissenschaften für das Studienjahr 2018/2019 genehmigt. Die Kapazitätsfestsetzung ist in Absprache mit den anderen Schweizer Universitäten erfolgt.

Weitere Informationen: Medienmitteilung "Die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt beschliessen Numerus Clausus Medizin bei höheren Aufnahmekapazitäten"


29. August 2017: Kreditsicherungsgarantie für den Neubau des Departements Sport, Bewegung und Gesundheit

Die Regierungen beider Basel beantragen den Parlamenten eine Kreditsicherungsgarantie in Höhe von CHF 44 Mio. für einen Neubau des Departements Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel auf dem „Campus Sport“ in Münchenstein. Damit sollen der Raummangel behoben, dezentral verstreuten Räume zusammengeführt und Synergien mit den bereits vorhandenen Sportinstitutionen genutzt werden.

Weitere Informationen: Medienmitteilung "Kreditsicherungsgarantie für den Neubau des Departements Sport, Bewegung und Gesundheit"


26. Juni 2017: Partnerschaftliches Bekenntnis zu einer zukunftsorientierten und leistungsfähigen Universität Basel

Die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt haben sich über den Leistungsauftrag 2018-2021 für die Universität Basel geeinigt. Zuvor hatten die Trägerkantone die Entwicklung der letzten zehn Jahre der Universität analysiert. Auf dieser Grundlage konnte ein umfassendes Verhandlungsergebnis erreicht werden. Einerseits wird die von beiden Trägern vereinbarte Reduktion der Trägerbeiträge realisiert, ohne die Leistungsfähigkeit der Universität Basel strukturell zu schwächen. Andererseits verfügt die Universität für die nächste Leistungsperiode über Planungs- und Handlungssicherheit. Zudem wurden finanzielle Eckwerte für einen neuen Kulturvertrag festgelegt. Den politischen und wirtschaftlichen Interessen beider Trägerkantone wird ausgewogen Rechnung getragen.

Weitere Informationen: Medienmitteilung "Partnerschaftliches Bekenntnis zu einer zukunftsorientierten und leistungsfähigen Universität Basel"


25. April 2017: Genehmigung Zulassungsbeschränkung Studienjahr 2017/2018

Durchführung des Numerus Clausus an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel für das Studium der Humanmedizin und der Zahnmedizin sowie für das Bachelorstudium Sportwissenschaften, Studienjahr 2017/2018

Weitere Informationen: Medienmitteilung "Genehmigung Zulassungsbeschränkung Studienjahr 2017/2018"

Hintergrund

Seit 1. Januar 2007 gilt der Vertrag zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt über die gemeinsame Trägerschaft der Universität Basel (Universitätsvertrag, SGS 664.1). Auf den 1. Januar 2022 ist der vierjährige Leistungsauftrag der Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft an die Universität zu erneuern. Gemäss Universitätsvertrag werden der Leistungsauftrag und der Globalbeitrag von den Regierungen der Trägerkantone nach Konsultation des Universitätsrates beschlossen und von den Parlamenten genehmigt.

Verhandlungen zum Leistungsauftrag und Globalbeitrag 2022–2025

Die bikantonalen Verhandlungen zur aktuellen Leistungsauftragsperiode 2018–2021 mündeten in zweierlei Ergebnispaketen: Zum einen wurden der Leistungsauftrag und die Trägerbeiträge zuhanden der Universität definiert, zum anderen wurden Themenfelder benannt, die während der sogenannten «Übergangsperiode» 2018–2021 zwischen den beiden Trägerkantonen einer vertieften Abklärung bedürfen. Bis ins Jahr 2019 noch wirksam war zudem die sogenannte «Partnerschaftsvorlage» mit Entlastungsbeiträgen zuhanden des Kantons Basel-Landschaft als ein weiteres Element zur Stärkung der Partnerschaft der beiden Trägerkantone und zur Sicherung des Universitätsvertrags.

Zu den Themenfeldern, deren Klärung sich die beiden Trägerkantone vorgenommen haben, gehören im Wesentlichen die Steuerung und die Planung des Immobilienbereichs, das zugrundeliegende Finanzierungsmodell für die Berechnung der Trägerbeiträge, Fragen der Governance inkl. Eigentümerstrategie und die neue Strategie der Universität

Ergebnisse in den einzelnen Themenfeldern

Universitätsstrategie

Die Strategie 2022–2030 der Universität Basel (Link) ist das Resultat eines inneruniversitär breit angelegten, fundierten Abstimmungsprozesses, der unter enger Einbindung des Universitätsrats sowie der Federführung vom Universitätsratspräsidenten durchgeführt worden ist. Mit vier allgemeinen strategischen Leitlinien (Förderung der Agilität, Öffnung der Universität, Stärkung der Identifikation mit der Universität, Nutzung von Standortvorteilen), die im Rahmen von fünf Handlungsfeldern (Forschung, Lehre, Studierende/Mitarbeitende, Partnerschaften, Organisation und Infrastruktur) sowie zwei strategischen Projekten (Biocampus und Forum Basiliense) konkretisiert werden, stärkt die Universität Basel ihre Positionierung als traditionsreiche und zukunftsorientierte Hochschule. Ihr klares Bekenntnis zur Intensivierung von Partnerschaften, ihr wahrnehmbarer Ehrgeiz für Innovationen, ihre Bereitschaft zur Öffnung und Stärkung der Identifikation sowie der aktiven Nutzung von Standortvorteilen ist wünschenswert. Zudem sollen Lehre und Forschung zukunftsorientiert weiterentwickelt werden, um ihre Attraktivität für Studierende und Mitarbeitende weiter zu fördern.

Die neue Strategie 2022–2030 ist das Abbild einer visionären Weiterentwicklung der Universität Basel, indem ihre Stärken gestärkt und wichtige Megatrends (Digitalisierung und künstliche Intelligenz) bewusst antizipiert werden. Durch ausgesuchte Gestaltungsspielräume sollen vielfältige bottom up-Entwicklungen ermöglicht werden. Damit einhergehende wegweisende Innovationen sollen den direkten Nutzen für die Gesellschaft greifbar machen und nachhaltig stärken.

Governance

Unter dem Themenfeld «Governance» werden im bikantonalen Bericht zum Leistungsauftrag und Globalbeitrag 2018–2021 Themen aufgeführt, die unter anderem auf Basis der Public Corporate Governance-Richtlinien der Trägerkantone neu zu regeln sind. Dazu gehört das Sekretariat des Universitätsrates, das ab 1. Januar 2018 von einer verwaltungsunabhängigen Person besetzt wurde, das Präsidium des Universitätsrates, das ab 1. Januar 2020 an ein vom Kanton Basel-Landschaft gewähltes Mitglied des Universitätsrates überging, sowie der Hinweis auf zusätzliche Gefässe, um die Abstimmung zwischen den Trägern und den Dialog mit der Universität zu intensivieren. In das Governance-Paket gehört zudem die Thematik der bikantonalen Eigentümerstrategie.

Was die gemeinsamen Gefässe anbelangt, so haben das Erziehungsdepartement und die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion im Sommer 2019 ein neues Gremium konstituiert, das sich aus der Vorsteherin und dem Vorsteher der Bildungsdirektionen zusammensetzt. Zweck des Lenkungsausschusses Universität ist es, sämtliche trägerrelevanten Themen zur Universität, insbesondere auch die universitätsrelevanten Geschäfte des Lenkungsausschusses Partnerschaftsverhandlungen, zu beraten und vorzubereiten. Der Lenkungsausschuss Universität kommt auch dem im bikantonalen Begleitbericht aufgeführten Desiderat nach, insbesondere zu Verhandlungszeiten den Dialog mit der Universität zu intensivieren und zu systematisieren.

Immobilien

Anfang 2019 hat das neu gegründete Immobiliengremium (IG), das aus Vertretungen der beiden Trägerkantone und der Universität besteht, auf der Grundlage eines vom Lenkungsausschuss Partnerschaftsverhandlungen verabschiedeten Pflichtenhefts seine Arbeit aufgenommen. Dieses Fachgremium, das den Universitätsrat und die Trägerkantone in strategie- und kostenrelevanten Immobiliengeschäften der Universität berät und für die Abstimmung der Interessen zwischen den Trägerkantonen und der Universität sorgt, hat zu einem grossen Teil die Aufgaben der Teilprojektgruppe Immobilien übernommen. Spätestens ab der Leistungsperiode 2022–2025 wird auch die bestehende, staatsvertraglich verankerte Fachkommission Immobilien vom IG abgelöst werden.

Neues Finanzierungsmodell

Im Rahmen der Verhandlungen zum Leistungsauftrag und Globalbeitrag für die Universität Basel für die Jahre 2018–2021 haben die beiden Regierungen Eckwerte für ein neues Finanzierungsmodell festgelegt: Ab 2020 soll die Aufteilung der Trägerbeiträge mit einem dynamischen Modell berechnet werden, welches der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der beiden Kantone unter Berücksichtigung von Standortvorteilen Rechnung trägt. Die beiden Trägerkantone haben entsprechend einen neuen Finanzierungsschlüssel entwickelt, der diese Eckwerte erfüllt und ab der kommenden Leistungsperiode gelten soll.

Aktueller Zeitplan für die Verhandlungen

-   März 2020 bis Ende 2020: Ausarbeitung der Parlamentsvorlage 2022–2025 inkl. Antrag auf notwendige Anpassungen des Staatsvertrags

-   Viertes Quartal 2020: Einbezug der IGPK Universität, Präsentation der Verhandlungsergebnisse, die der Parlamentsvorlage zugrunde liegen werden

-   Erstes Quartal 2021: Ämterkonsultation, Bereinigung der Vorlage und Überweisung an die Parlamente

-   Drittes Quartal 2021: Behandlung im Landrat und im Grossen Rat

Das Wichtigste in Kürze

Seit dem 1. Januar 2007 ist der Kanton Basel-Landschaft auf der Basis eines Staatsvertrags mit dem Kanton Basel-Stadt Mitträger der Universität Basel.

Als Vorbereitung für die Leistungsperiode 2022-2025 werden die Themenfelder Governance, Immobilien und neues Finanzierungsmodell bikantonal aufgearbeitet. Darüber hinaus werden die gesetzlichen Grundlagen für die gemeinsame Trägerschaft der Universität - der Staatsvertrag und die Immobilienvereinbarung überprüft und angepasst.



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