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Fachhearings Französisch & Austauschrunde Passepartout

Der Kanton Basel-Landschaft führte den Fremdsprachenunterricht gemäss sechskantonalem Konzept Passepartout im Schuljahr 2012/2013 ein. Seither ernten der Fremdsprachenunterricht und die dafür eingesetzten Lehrmittel positive und negative Kritik von verschiedenster Seite. Aus diesem Grund hat Regierungsrätin Monica Gschwind im April 2016 erstmals die kantonale Austauschrunde Passepartout einberufen. Ziel war es, die Anliegen verschiedener Anspruchsgruppen aufzunehmen und die Lehrerpersonen bei der Umsetzung ihres Berufsauftrags zu unterstützen. Die Austauschrunde Passepartout diskutierte in der Folge regelmässig verschiedene Problemstellungen und leitete entsprechende Massnahmen ein. Unter anderem initiierte das Gremium Fachhearings, in denen sich die Französischlehrpersonen austauschen und ihre Meinung einbringen konnten.

Die Resultate der Fachhearings und die in der Folge veranlassten Massnahmen sind in den folgenden zwei Dokumenten detailliert beschrieben:


In der folgenden chronologischen Übersicht sind die Meilensteine aus der Arbeit der Austauschrunde Passepartout aufgeführt. Sie zeigt ausserdem die Massnahmen und Prozesse, die durch die Fachhearings und die politischen Entscheide zu zwei Initiativen im Januar und Februar 2018 ausgelöst wurden.

Eckwerte und Meilensteine der Austauschrunde Passepartout
Mai 2018

Der detaillierte Ergebnisbericht und der Schlussbericht zu den Fachhearings sowie das vorliegende Papier zu den Eckwerten und Meilensteinen der Austauschrunde Passepartout werden publiziert.

Regierungsrätin Monica Gschwind löst die kantonale Austauschrunde Passepartout auf.

April 2018 Die Task Force Fremdsprachen  übernimmt die Begleitung der Arbeiten zur Umsetzung der Volksinitiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Austritt aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt».
März 2018

Die Austauschrunde Passepartout bereitet Themen aus den Fachhearings, die in der Kompetenz des Bildungsrates liegen, zur Übergabe vor. Anliegen der Lehrpersonen aus dem Bereich der IT und in der Verantwortung der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion werden aufgenommen.

Der Kanton Basel-Landschaft übermittelt dem Schulverlag einen Bericht mit Kritikpunkten und Verbesserungsvorschlägen, die die Lehrmittel Mille feuilles und Clin d’oeil betreffen.
Februar 2018

Am 8. Februar 2018 stimmt der Landrat, entgegen dem Antrag von Regierungsrat und landrätlicher Bildungskommission, der nichtformulierten Volksinitiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt» mit 47:36 Stimmen bei 2 Enthaltungen zu.

Der Regierungsrat beauftragt die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, bis zum 12. Februar 2019 eine Vorlage zur Umsetzung der Initiative zuhanden des Landrats auszuarbeiten.

Regierungsrätin Monica Gschwind bildet eine Task Force Fremdsprachen, die als Resonanzgruppe bei der Ausarbeitung eines Vorschlags zur Umsetzung der Volksinitiative auftritt. In der Task Force nehmen Vertreter des Bildungsrates, der Lehrpersonen, der Schulleitungskonferenzen aller Schulstufen, der Amtlichen Kantonalkonferenz der Lehrerinnen und Lehrer, des Verbands Schulleiterinnen und Schulleiter Baselland, des Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland, des Verbands Personal öffentlicher Dienste BL, des Komitees Starke Schule, der landrätlichen Fraktionen, des Amts für Volksschulen sowie Bildungsdirektorin Monica Gschwind Einsitz.
Januar 2018 Der Landrat lehnt die nicht formulierte Volksinitiative «Stopp der Überforderung von Schüler/-innen: Eine Fremdsprache auf der Primarschule genügt» mit 56:18 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Am 10. Juni 2018 entscheidet das Baselbieter
Stimmvolk darüber.
Dezember 2017 - Februar 2018 Die Arbeitsgruppe wertet die Fachhearings aus und verfasst einen Ergebnisbericht, den die Austauschrunde Passepartout gutheisst. Die Austauschrunde formuliert Forderungen an den Schulverlag und diskutiert kantonale Massnahmen. 
November 2017 - Dezember 2017 Im Baselbiet findet an drei Standorten ein «Erfahrungsaustausch – Fachhearing Französisch» statt. Teilnahmebedingungen sind eine mindestens einjährige Unterrichts- und Lehrmittelerfahrung sowie die abgeschlossene methodisch-didaktische Weiterbildung. Insgesamt 64 Primar- und 56 Sekundarlehrpersonen nutzen die Gelegenheit, um in stufendurchmischten Kleingruppen ihre Anliegen zum Französischunterricht und seinen Rahmenbedingungen einzubringen und auszutauschen. Einzig in Liestal bildete sich eine Gruppe nur aus Sekundarlehrpersonen. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus 4 Primar- und 5 Sekundarlehrpersonen moderiert die Fachhearings und nimmt alle Äusserungen der teilnehmenden Lehrpersonen entgegen.
Mai 2017 Die kantonale Umsetzungshilfe Französisch erscheint, die eine Arbeitsgruppe aus Französischlehrpersonen der Primar- und Sekundarschule im Auftrag der Austauschrunde Passepartout erarbeitete. Die Umsetzungshilfe definiert verbindlich, welche Ziele die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der 6. Primarklasse mit dem Lehrmittel «Mille feuilles» erreichen müssen. Damit wird der Übergang von der Primar- in die Sekundarschule klar definiert.
April 2016

Bildung der Austauschrunde Passepartout: Unter der Federführung von Regierungsrätin Monica Gschwind diskutieren erstmals Vertreter verschiedener Anspruchsgruppen über Anliegen zum Englisch- und Französischunterricht. Folgende Vertreter sind Teil dieser Austauschrunde:

  • Schulleitungskonferenz Primarschule, Schulleitungskonferenz der Sekundarschule I
  • Amtliche Kantonalkonferenz der Lehrerinnen und Lehrer
  • Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Baselland
  • Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland
  • Verband Personal öffentlicher Dienste BL
  • Amt für Volksschulen

Ziel ist es, die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Sprachenkonzepts gemeinsam zu eruieren, Lösungen zu suchen und konkrete Massnahmen zu treffen. Es folgen regelmässige Treffen.

Viele Sekundarlehrpersonen finden, dass die obligatorische Weiterbildung zur Erteilung des Französisch-/Englischunterrichts zu lang ist und zu wenig ihren Bedürfnissen entspricht. Die Austauschrunde nimmt diese Kritik ernst, indem sie eine Kürzung des Angebots von 12 auf 8,5 Tage und eine Anpassung der Inhalte empfiehlt.

Weitere Informationen.

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