News

Neu auf dem OGD-Portal: Daten aus dem Handelsregister zum aktuellen Firmenbestand sowie zu Firmenmutationen, Sitzverlegungen und Domiziländerungen seit 2016 im Kanton Basel-Landschaft. Der bisherige Datensatz zum Firmenbestand wird nicht mehr aktualisiert.

Zum OGD-Portal

Das Staatsarchiv BL stellt neue digitale Daten auf MEMORY.BL zur Verfügung. Die chronologische Gesetzessammlung, die für die Recherche aufbereiteten kantonalen Abstimmungsdaten sowie die Akten des Basellandschaftlichen Armenerziehungsvereins zählen zu den Highlights des Datenuploads: https://bit.ly/3x73daH

Die Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton Basel-Landschaft stehen im Zentrum der digitalen Dienstleistungen von Kanton und Gemeinden. Das im Kanton neu eingeführte «BL-Konto» ist ein persönliches elektronisches Konto für die Kundinnen und Kunden der Verwaltung, das häufig auch Kundenkonto oder Behördenkonto genannt wird.

Medienmitteilung

Link zum BL-Konto

Der Kanton Basel-Landschaft veröffentlicht 3DView BL: Die Web-Applikation ermöglicht das intuitive Erleben des Kantons aus der Vogelperspektive. Als Grundlage dienen ein akkurates Geländemodell und vereinfachte Gebäudemodelle über den ganzen Kanton.

Im GeoShop BL sind diese Daten schon länger verfügbar und werden rege nachgefragt. Mit dem 3DView BL sind sie nun auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich und können im Internet betrachtet und analysiert werden. Eine breite Palette von Werkzeugen ergänzt 3DView BL, ermöglicht die Konstruktion von dreidimensionalen Geometrien, die Darstellung des Schattenwurfs zu jedem beliebigen Zeitpunkt (Tageszeit und Datum) und das Erstellen von Sichtbarkeitsanalysen. Dies ermöglicht es, beispielsweise Auswirkungen einfacher Bauvorhaben rasch zu visualisieren.

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Die digitale Schatzkammer öffnet sich: Nach etwas mehr als drei Jahren intensiver Vorarbeiten lancieren die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern und Solothurn das Kulturgüterportal Nordwestschweiz. Der gemeinsame Web-Auftritt bietet einen Einblick in das materielle Kulturerbe der Region.

Hintergrund: Die Schweiz verfügt über mehr als 1'100 Museen, wovon ein grosser Teil mittlere und kleine Regional- und Ortsmuseen sind. Diese werden oft mit wenig Ressourcen, aber viel Motivation und persönlichem Engagement geführt. Sie verwahren einen reichen Schatz an Objekten, die einen einmaligen Einblick in die Geschichte und Kultur des Landes bieten. Inspiriert vom erfolgreichen Verbundsprojekt «Kooperationsinitiative Museen Baselland» (2012–2015) machten sich die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern und Solothurn im Oktober 2020 gemeinsam auf, ihren Museen und Sammlungen eine digitale Infrastruktur bereitzustellen, die es ihnen erlaubt, ihre Kulturschätze nachhaltig zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zu zeigen.

Kulturgüterportal Nordwestschweiz

Probieren Sie die neue Suche aus! Mit Hilfe von KI werden nun auch mit Suchbegriffen verwandte Datensätze, Schlüsselwörter und Themen angezeigt bzw. vorgeschlagen. Zur Suche

Nutzungsdaten OGD-Portal

Transparenz ist dem Kompetenzteam Datenmanagement wichtig. Erstmals veröffentlicht es Nutzungsdaten (Anzahl Besucher/innen, Datensatzinteraktionen) des OGD-Portals. Im ersten Quartal 2024 besuchten pro Tag durchschnittlich 178 Personen das Portal, dabei gab es pro Tag durchschnittlich 2'688 Interaktionen. Im Laufe des Jahres wird das Monitoring ausgebaut und weitere Kennzahlen und Grafiken veröffentlicht. Zu den Daten

Das BL-Konto bietet künftig einen zentralen Einstiegspunkt für den Bezug von Leistungen der Verwaltung Basel-Landschaft. Durch eine vorherige Authentifizierung mit der SwissID werden Nutzende Behördengänge digital vornehmen und ihre bezogenen Leistungen im BL-Konto verwalten können. Um das BL-Konto in die Pilotphase überführen zu können, werden die entsprechenden Bestimmungen des E-Gov-Gesetzes in Kraft gesetzt sowie die E-Gov-Verordnung zur Nutzung des BL-Kontos revidiert. Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung des BL-Kontos werden durch die Landeskanzlei sichergestellt.

Der Regierungsrat hat den Abschluss der Realisierungsphase im Projekt BL digital+ zur Kenntnis genommen und die Freigabe zur Einführungsphase erteilt. In den vergangen zwölf Monaten wurden folgende Meilensteine erreicht:

  • Erlass der Verordnung digitale Transformation (VoDiT)
  • Leitung der neuen Dienststelle digitale Transformation wurde besetzt (Karin Kisiala, ab 1.Oktober 2023); weitere Stellen der neuen Organisation wurden besetzt.
  • Verwaltungsweit agierende Kompetenzteams nahmen ihre Arbeit auf. Diese sind zuständig für das Erbringen verwaltungsweiter digitaler Dienstleitungen.
  • Seminarprogramme und Schulungen wurden aufgebaut, darunter ein Certificate of Advanced Studies (CAS) zusammen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

In der nun folgenden Einführungsphase werden die letzten Bausteine in die Organisation eingebaut und der Übergang in den Betrieb vorbereitet. Während das Projekt «BL digital+» bis Ende 2024 abgeschlossen ist, wird die digitale Transformation danach als Routineaufgabe in der Verwaltung etabliert. Dienstleistungen für die Unternehmen und die Bevölkerung können so dank ständigen Prozess-, System- und Betriebsoptimierungen oder -entwicklungen verbessert werden.

Der Regierungsrat setzt die neue Verordnung Digitale Transformation (VoDiT) per 1. Februar 2024 in Kraft. Damit schafft er die Rechtsgrundlage für die Steuerung, Unterstützung und Umsetzung der digitalen Transformation in der kantonalen Verwaltung. Die Verordnung regelt insbesondere die Zuständigkeiten und Verantwortungen der neuen Funktionen, Organisationseinheiten und Gremien im Hinblick auf die neuen Aufgaben: Controlling Digitalisierungsstrategie, Steuerung digitales Projektportfolio sowie Gründung und Inbetriebnahme von Kompetenzteams. Basierend auf die Verordnung können die Arbeiten, die im Zusammenhang mit dem Prozess für den Aufgaben- und Finanzplan AFP 2025–2028 anstehen, in den neuen Gremien angegangen werden. Die Verordnung ist ein Ergebnis aus dem Projekt BL digital+. Dieses hat zum Ziel, die Mitarbeitenden in der Verwaltung in den nächsten Jahren im Umgang mit neuen Technologien, der Verknüpfung digitaler Prozesse und dem hohen Tempo von Veränderungen zu stärken und damit die digitale Transformation der Verwaltung voranzubringen.

Der Regierungsrat beschliesst die kantonale Datenstrategie und gibt sie in die Umsetzung. Er schafft damit einen klaren Rahmen für den koordinierten, transparenten und sicheren Umgang mit Daten in der kantonalen Verwaltung. Damit wird die digitale Transformation massgeblich gestärkt.

Hochwertige Daten und standardisierte Prozesse sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale Transformation und kundenorientierte Behördenleistungen. Die Verabschiedung der «Datenstrategie Kanton Basel-Landschaft 2024-27»und des entsprechenden Umsetzungskonzepts ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer fortschrittlichen, strategischen Datenbewirtschaftung. Siesichert zudem die Anschlussfähigkeit an das föderale Datenmanagement. Die neue kantonale Datenstrategie, die mit der gesamten Verwaltung und den Gerichten entwickelt wurde, professionalisiert die Handhabung des gesamten Lebenszyklus von Daten – von der Erfassung über die Analyse bis hin zur Publikation, Archivierung oder Löschung.

Das Kompetenzteam Datenmanagement, das ab dem 1. Januar 2024im Amt für Daten und Statistik angesiedelt wird, agiert als zentrale Koordinations- und Beratungsstelle innerhalb der kantonalen Verwaltung und treibt die Umsetzung der «Data Governance BL» voran. Es umfasst die bereits bestehenden Bereiche der kantonalen Stammdaten, der Geodaten, die Fach- und Koordinationsstelle Open Government Data sowie allgemeine Beratungsdienstleistungen, z. B. bei der Optimierung von Datenprozessen.  

Datenstrategie