Interkantonale Zusammenarbeit

Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) 
Auf gesamtschweizerischer Ebene ist zu unterscheiden zwischen der Zusammenarbeit der Kantone mit dem Bund (vertikal) in den Verbundaufgaben und in der föderalen Mitwirkung einerseits und der Zusammenarbeit unter den Kantonen (horizontal) andererseits. Die Regierungen der 26 Kantone koordinieren sich über die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), um kantonale Interessen auf Bundesebene geeint vertreten zu können. Insbesondere bei der Aussen- und Europapolitik und in Föderalismusfragen wie Aufgabenteilung und Finanzausgleich nimmt die KdK heute eine Schlüsselstellung ein. Der Kanton Basel-Landschaft nimmt 2019–2021 als Vertretung der Nordwestschweiz im Leitenden Ausschuss der KdK Einsitz.

Nordwestschweizer Regierungskonferenz (NWRK) 
Die Nordwestschweiz ist eine von vier historisch gewachsenen Kooperationsräumen in der Schweiz. Sie umfasst die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn sowie in zunehmendem Masse auch den Kanton Jura. Mit rund 1.3 Mio. Einwohnern zählt die Region zwar nicht zu den bevölkerungsreichsten der Schweiz. Die Region zeichnet sich aber durch eine hohe Innovationskraft, eine hohe Wertschöpfung und eine gute internationale Vernetzung aus. Die Nordwestschweizer Zusammenarbeit wird im Rahmen der Nordwestschweizer Regierungskonferenz gepflegt, welche den regelmässigen Austausch der Kantonsregierungen untereinander und mit den Bundesparlamentariern organisiert. Das Präsidium der Nordwestschweizer Regierungskonferenz liegt 2019–2021 beim Kanton Basel-Landschaft, welcher auch das ständige Konferenzsekretariat beherbergt.