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Protokoll der Landratssitzung vom 5. März 2015

Nr. 2662

Kommissionssprecher Hannes Schweizer (SP) stellt den Bericht der UEK vor. Der Landrat hat am 15. November 2012 beschlossen, dass die Gebäude der Verwaltung in Zukunft nur noch mit erneuerbarem Strom versorgt werden sollen. Dies führt zu einer Mehrbelastung der Staatskasse von 500'000 Franken. Daher hat der Landrat ebenfalls beschlossen, dass die Hälfte dieser Kosten mit Stromeinsparungen kompensiert werden sollen. Im vorliegenden Bericht zeigt die Regierung nun auf, wie dies umgesetzt werden soll. Viele der vorgelegten Massnahmen scheinen selbstverständlich zu sein, waren es aber bislang offenbar nicht. Werden alle Massnahmen in sämtlichen 22 Verwaltungsgebäuden des Kantons umgesetzt, werden pro Jahr netto 270'000 Franken eingespart. Dem Massnahmenkatalog zu Grunde liegt eine Beratung durch die EBL und EBM. Die Kosten für diese Beratung sind in den Einsparungen bereits enthalten. Die UEK honoriert die sehr effiziente und wirkungsvolle Umsetzung des Auftrags und bittet den Landrat darum, den Bericht zu Kenntnis zu nehmen.


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- Eintretensdebatte


Patrick Schäfli (SVP) informiert, dass die SVP-Fraktion das Konzept zustimmend zu Kenntnis nehme. Gleichwohl gilt es festzuhalten, dass es auf Grund des Landratsbeschlusses zu Mehrkosten von 250'000 Franken kommt. Die BUD muss beim Wort genommen werden: Es dürfen kein zusätzlicher Personalaufwand und keine zusätzlichen Investitionskosten entstehen. Er erwartet einen regelmässigen Bericht über die Fortschritte.


Auch die SP-Fraktion nimmt den Bericht zu Kenntnis, so Thomas Bühler (SP). Der Weg ist aufgezeigt. Mittel- und langfristig wird es Einsparungen geben. Es bleibt das Staunen darüber, dass einiges, was nun umgesetzt wird, nicht schon lange umgesetzt worden ist.


Christine Gorrengourt (CVP) sagt, dass die CVP/EVP-Fraktion gespannt sei, ob die Einsparungen auch realisiert werden können. Hoffentlich wird dies so sein. Sie hofft aber auch, dass dieser Bericht für viele Gemeinden und Schulen Ansporn sein wird, um die eigene Verwaltung zu überprüfen. Dies würde zu einem Mehrwert für die ganze Bevölkerung führen.


Rahel Bänziger (Grüne) dankt der BUD im Namen der Grünen für das gute Konzept. Es ist erstaunlich, wie viel Energie ohne Komforteinbusse eingespart werden kann. Hoffentlich machen viele nach, was der Kanton hier vormacht. Die Grünen nehmen den Bericht einstimmig zu Kenntnis.


Regierungsrätin Sabine Pegoraro (FDP) dankt für die gute Aufnahme der Vorlage und das Lob, das sie gerne ihren MitarbeiterInnen weitergibt. Die Umsetzung wird eine spannende Herausforderung werden. Es braucht auch gewisse Gewohnheitsänderungen in vielen kleinen Schritten. Solche Gewohnheitsänderungen sind genau so wertvoll wie die Kompensation der Mehrkosten. Die BUD wird den Landrat über die Erfolge auf dem Laufenden halten.


://: Eintreten ist unbestritten.


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- Beschlussfassung


://: Der Landrat nimmt das Konzept betreffend Energieeffizienz einstimmig, mit 56:0 Stimmen, zu Kenntnis. [ Namenliste ]


Für das Protokoll:
Thomas Löliger, Landeskanzlei


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