Protokoll der Landratssitzung vom 29. November 2012

Nr. 893

Landratspräsident Jürg Degen (SP) teilt mit, dass eine schriftliche Antwort des Regierungsrats vorliegt.


Elisabeth Augstburger (EVP) beantragt die Diskussion.


://: Die Diskussion wird stillschweigend bewilligt.


Elisabeth Augstburger (EVP) bedankt sich beim Regierungsrat für die Beantwortung der Interpellation. Wünschbar wäre eine detaillierte Auflistung aller Trockenwiesen, die interessierten Kreisen zur Verfügung gestellt werden könnte. Es geht dabei nur um diejenigen Objekte, die im Bundesinventar aufgenommen sind, das heisst um die bedeutendsten im Kanton. Daneben stehen zahlreiche Standorte unter kantonalem Schutz. Verbesserungen sind vor allem bei den Trockenwiesen im Laufental nötig.


Erfreulicherweise werden vier Vorranggebiete zur Förderung der Trockenwiesen geprüft, dabei werden auch angrenzende Lebensräume wie beispielsweise Wälder einbezogen. Es ist wichtig, dass das Programm "Naturschutz im Wald", das nächstes Jahr ausläuft, verlängert wird. Der ersatzgerechte Unterhalt soll mit dem Programm "Ökologischer Ausgleich Landwirtschaft" gewährleistet bleiben. Dieses läuft im Jahr 2013 ebenfalls aus und muss verlängert werden.


In einer Umfrage in der "Basellandschaftlichen Zeitung" haben 64% der Antwortenden auf die Frage, was ihnen am Baselbiet am meisten gefällt, "Natur und Landschaft" genannt. Eine intakte Natur und intakte Landschaften sind ein zentraler Bestandteil der Standortattraktivität.


://: Damit ist die Interpellation 2012/076 erledigt.


Für das Protokoll:
Patrick Moser, Landeskanzlei



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