Protokoll der Landratssitzung vom 29. Januar 2015

Nr. 2561

Interpellantin Regina Werthmüller (Grüne) beantragt eine Diskussion.


://: Diskussion wird bewilligt.


Regina Werthmüller (Grüne) bezeichnet die Antwort der Regierung als erfreulich. Der Befund lässt hoffen: Bei einer Verschiebung um eine Stunde und bei gleichmässiger Verteilung aller Fahrgäste zwischen 5 und 9 Uhr kann die Spitzenbelastung theoretisch um bis zu 50% reduziert werden. Dass die Verschiebung von Unterrichts- und Arbeitszeiten dem Taktplan der ÖV entsprechen muss, macht Sinn.


Die Regierung verweist auf eine mögliche Studienarbeit, die fundierte Ergebnisse liefern «könnte». Der Konjunktiv ist enttäuschend, es ist unklar, ob wirklich etwas unternommen wird. Vor diesem Hintergrund wurde an der letzten Landratssitzung ein neuer Vorstoss in der Form eines Postulates eingereicht, der die Regeriung auffordert, bei diesem Thema vorwärts zu machen. Die Idee des Postulats ist, die Infrastruktur nicht ständig auszubauen, sondern die bestehende optimal zu nutzen. Die Frage, ob ein gestaffelter Arbeitsbeginn in dieser Hinsicht etwas bringen würde, zielt in dieselbe Richtung.


Im Migros-Magazin vom vergangenen Mittwoch wurde als «Frau der Woche» die Berner Regierungsrätin Barbara Egger porträtiert:


«Endlich länger schlafen. Auf Anstoss der Berner Regierungsrätin Barbara Egger will der Kanton Bern ein Pilotprojekt starten, in dem der Unterricht an verschiedenen Gymnasien später als bisher beginnt.»


Leider konnte die Berner Verkehrsdirektorin noch nicht erreicht werden. Aber die eigene Regierung hat sicher gute Verbindungen und kann bei bestehenden Projekten abschauen. Die Regierung wird gebeten, nicht beim «Können» zu bleiben, sondern zum Handeln überzugehen.


://: Die Interpellation 2014/104 ist erledigt.


Für das Protokoll:
Aline Masé, Landeskanzlei



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