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Protokoll der Landratssitzung vom 26. Juni 2014

Nr. 2054

Dominik Straumann (SVP) ist es eine Ehre, Daniela Gaugler als Landratspräsidentin vorschlagen zu dürfen. Daniela Gaugler ist eine gestandene Frau, einfache Grossmutter, dreifache Mutter und seit Jahren als erfolgreiche KMU-Frau bekannt. Sie politisiert seit 2005 im Landrat. Sie war 6 Jahre in der BPK, 2 Jahre in der GPK, 3 Jahre in der UEK und 2 Jahre in der JSK tätig. Damit bringt sie einen breiten Rucksack mit und kennt die Tätigkeit vieler Kommissionen und des Landrates. Als Mitglied des Büros kennt sie auch den Ratsbetrieb gut. Ihr Jahr als Vizepräsidentin hat sie souverän absolviert. Es wird um eine Unterstützung von Daniela Gaugler gebeten, auch als Zeichen für ein starkes Baselbiet.


Bis zur Bekanntgabe der Resultate werde an der Traktandenliste weiter gearbeitet, gibt Landratspräsidentin Marianne Hollinger (FDP) bekannt.


Für das Protokoll:
Thomas Löliger, Landeskanzlei


* * * * *


Nr. 2059


- Bekanntgabe des Wahlresultats


Zahl der Stimmberechtigten: 90


Zahl der eingelegten Stimmen: 87


Zahl der leeren Wahlzettel: 13


Zahl der ungültigen Wahlzettel: 0


Zahl der gültigen Stimmen: 74


Absolutes Mehr: 38


://: Gewählt ist mit 64 Stimmen Daniela Gaugler. 10 Stimmen entfielen auf andere Personen.


[Applaus]


Landratspräsidentin Marianne Hollinger (FDP) übergibt das Wort an Peter Aerni, dem Gemeindepräsidenten von Lausen.


Peter Aerni ehrt es, in diesem Saal zu sein. 30 Jahre hat es gedauert, bis es wieder eine Landratspräsidentin aus Lausen in ihrem Amt als höchste Baselbieterin zu beglückwünschen gibt. Die Lausener Behörde und die gesamte Einwohnerschaft gratuliert zur Wahl und wünscht für das kommende Regierungsjahr alles Gute, viel Kraft und gutes Gelingen. [Der Gratulant übergibt einen Blumenstrauss; Applaus]


Das Lausener Fest zu diesem Anlass steht unter dem Motto «Im Härze vom Baselbiet». Es sind alle herzlich dazu eingeladen. Der Start des Apéro mit den geladenen Gästen beginnt um 16.30 Uhr beim Schulhaus Mühlematt.


Es folgt nun eine weitere Daniela - Daniela Dill. Sie gehört zweifelsfrei zu den erfolgreichsten Slam-Poetinnen der Schweiz und hat im In- und Ausland bereits einige Poetry-Slams gewinnen können. Als Lausnerin ist sie für den heutigen Auftritt bestens geeignet. Der Gemeindepräsident wünscht gute Unterhaltung, einen schönen Tag im Landratssaal, anschliessend gute Fraktionssitzungen und dann freut er sich, die Landräte später in Lausen begrüssen zu dürfen.


[Poetry-Slammerin Daniela Dill aus Lausen begeistert den Saal mit einer Performance dreier ihrer Texte. Sie beginnt mit der in Mundart vorgetragenen Geschichte «Vanille-Schoggi», einer Meditation über die Beziehung zum andern und die Freiheit des Selbst, gefolgt von einer Satire über überhebliche «Backpacker - oder Nicht von dieser Welt». Zum Schluss: «D'Holzelefante», ein augenzwinkerndes kleines «Coming-of-Age»-Drama, erzählt als Familienferienabenteuer. ]


Landratspräsidentin Marianne Hollinger (FDP) bedankt sich bei Daniel Dill für ihren ausgezeichneten Vortrag. Das Wort hat nun Daniela Gaugler für ihre Wahlantrittsrede.


Auch Daniela Gaugler (SVP) bedankt sich bei Daniela Dill für den wortgewandten Poetry Slam. Es freut sie, dass die ursprüngliche Lausnerin dem Landrat mit Witz und Ironie ihre Gedanken nahegebracht hat. Sie wendet sich mit folgenden Worten an die Anwesenden:


«Liebe Landrätinnen und Landräte, liebe Regierungsrätin und Regierungsräte, liebe Familie, Freunde und Gäste auf der Tribüne, werte Medienschaffende. Vielen herzlichen Dank für die Wahl zur Landratspräsidentin und das Vertrauen, das ihr in mich setzt. Es ist nicht selbstverständlich, das ich das hohe Amt ausführen darf. Ich freue mich sehr auf die spannende Aufgabe, die mich als Präsidentin erwartet. Nicht nur das Leiten des Landratsgremiums wird eine Herausforderung sein, sondern auch die vielen Anlässe, an denen ich als höchste Baselbieterin unseren Kanton vertreten und repräsentieren darf. Ich hoffe, das ich eure Erwartungen, die ihr an mich stellt, erfüllen kann.


Lieber Gemeindepräsident Peter Aerni, dir danke ich für die herzlichen Worte, die Glückwünsche und die schönen Blumen. Es bleibt ja aber heute nicht nur bei der Grussbotschaft, sondern ich erhalte heute von euch auch noch ein tolles Fest geschenkt. Es ist eine grosse Ehre, dass sich die Lausnerinnen und Lausner dafür so ins Zeug legen. Herzlichen Dank.


Lieber Christoph, liebe Familie, ein herzliches Danke schicke ich auch zu euch auf die Tribüne. Ihr habt mir in den letzten Jahren immer wieder den Rücken frei gehahlten und mich bei meiner politischen Arbeit unterstützt. Euer Verständnis und eure Geduld bestärken mich in meinem eingeschlagenen Weg. Inniger Dank.


Ein weiteres herzliches Dankeschön geht an meine Fraktionskolleginnen und Kollegen. Seit ihr mich 2009 ins Büro gewählt habt, war es für euch nie eine Frage, ob ich dereinst, wenn die SVP wieder an der Reihe ist, das ehrenvolle Amt als Landratspräsidentin ausüben darf. Als ich Ende 2012 einmal in die Runde gefragt habe, ob ihr mich als Vizepräsidentin nominieren würdet, habt ihr mich verständnislos angeschaut und gemeint, dass ihr darüber gar nicht zu diskutieren braucht - getreu dem Baselbieterlied: «Do säge alli jo». Danke vielmals.


Liebe Marianne, auch dir spreche ich von Herzen meinen Dank aus. Mein Lehrjahr an deiner Seite habe ich sehr genossen. Danke für die gute Zusammenarbeit und Einführung. Eigentlich ist es schade, dass das Jahr, dein Jahr, schon vorbei ist. In meiner Erinnerung gibt es keinen Tag, an dem wir uns nicht verstanden haben. Ich hoffe, dir geht es auch so und ich bin dir eine Stütze gewesen. In diesem Jahr ist eine Freundschaft entstanden, die mich im kommenden Jahr auch tragen wird. Herzlichen Dank.


Herzlich - dieses Wort habe ich nun schon einige Male gebraucht. Es ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, mein Dank und mein Präsidialjahr sollen von Herzen kommen. Ich glaube, dass man alles, das man mit Herzlichkeit angeht, auch zu einem guten Ende bringt. Klar, es braucht im politischen Alltag auch Verstand, Scharfsinnigkeit, Verhandlungsgeschick, Redegewandtheit, Kompromisse, Tatkraft, usw. Aber das alles - bitte - mit einem Schuss Herz, einem Herz fürs Baselbiet.


Liebe Anwesende, nach der Sommerpause treffen wir uns wieder, zum letzten Jahr in dieser Legislatur. Es werden wiederum viele anspruchsvolle Geschäfte auf uns zukommen. Für diese gilt es, immer mit einem Blick darauf, was für unseren Kanton das Beste ist, trägfähige Lösungen zu finden. Ich hoffe, ihr alle werdet euch an die Arbeit machen in gegenseitigem Respekt und mit wertschätzendem Umgang untereinander. Ich freue mich auf faire, zielgerichtete und spannende Diskussionen und eine gute Zusammenarbeit mit euch allen.


Heute Abend um halb fünf können wir miteinander anstossen. Es würde mich freuen, möglichst alle wieder zu sehen: z Lause - im Härz vom Baselbiet. Herzlichen Dank!»


Für das Protokoll:
Markus Kocher, Landeskanzlei



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