Protokoll der Landratssitzung vom 26. Januar 2012

Nr. 317

Michael Herrmann (FDP) dankt in seiner kurzen Erklärung zunächst für die Beantwortung seiner Interpellation, die in seinen Augen relativ defensiv ausgefallen sei. Denn aus der Beantwortung geht klar hervor, dass es ein Standortvorteil sein könnte, wenn solche Lehrgänge wie schon in Basel-Stadt angeboten würden. Er fragt sich, wieso die Idee nicht schon früher aufgenommen worden ist, wenn sie als Vorteil betrachtet wird. Und wird es als zulässig erachtet, SchülerInnen eines solchen Lehrgangs allenfalls zuzumuten, ein allenfalls höheres Schulgeld bezahlen zu lassen? Ansonsten ist er mit der Beantwortung zufrieden.


Regierungsrat Urs Wüthrich (SP) gibt zu, dass die Antwort defensiv ausgefallen sei. Dies darum, um den nötigen Mitteleinsatz abzuwägen, nicht nur für den Betrieb, sondern auch für die konzeptionellen Arbeiten, welche vor allem im Sprachenbereich relativ aufwendig sind.


Es ist aber relativ heikel, eine Zusatzkompetenz in Rechnung zu stellen. Dies gibt es zwar bei gewissen Abschlüssen im Fremdsprachenbereich. Aber sonst ist man wieder bei der Diskussion, die schon zum Profil Musik geführt worden ist. Dieses ist wegen des Einzelunterrichts sehr teuer, aber bis jetzt galt dort der Grundsatz, dass dieses als Kernangebot unentgeltlich sein soll.


://: Damit ist die Interpellation 2011/260 erledigt.


Für das Protokoll:
Michael Engesser, Landeskanzlei