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Protokoll der Landratssitzung vom 19. Oktober 2017

Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger (EVP) informiert, dass der Regierungsrat die Motion als Postulat entgegennehme.

> Begründung des Regierungsrates

Philipp Schoch (Grüne) sagt, dass er die Motion in ein Postulat umwandle. Weiter präzisiert er, dass es der Gebäudeenergieausweis nur bei Neubauten und wechselnden Besitzern vorgewiesen werden muss. A ist dabei die beste Kategorie, Z die schlechteste. Es geht darum, die bestehenden Gebäude in dieser Skala zu definieren, damit KäuferInnen wissen, worauf sie sich einlassen. Viele alte Gebäude sind noch nicht saniert. Der GEAK trägt dazu bei, Transparenz über den Zustand dieser Gebäude zu schaffen.

Thomas Bühler (SP) erklärt, dass die SP-Fraktion die Überweisung des Postulats unterstütze. Auch im Hinblick darauf, abzuwägen, was zusätzlich unternommen werden kann, um den im Energiegesetz formulierten Zielen Nachhaltigkeit zu verschaffen. Es ist wichtig weiterzudenken. Eine jährliche Änderung des Energiegesetzes ist nicht Ziel der Fraktion.

Hanspeter Weibel (SVP) ist verwirrt. Handelt es sich bei den Traktanden 26-29 um ein Paket? Der Votant verstand die Diskussion unter Traktandum 26 als Diskussion über das ganze Paket. Werden die Geschäfte nun wieder einzeln abgehandelt?

Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger (EVP) sagt, dass über jedes Traktandum einzeln abgestimmt werde.

Christoph Häring (SVP) findet die energetische Klassifizierung von Bauten anhand eines Standards vernünftig. Es gilt jedoch zu beachten, dass es sich bei einem Haus nicht um einen Kühlschrank oder ein Serienauto, sondern um einen Prototypen handelt. Der Votant betont, dass er seit 30 Jahren Häuser mit Niedrigenergiestatus baut. In der Praxis wird man mit anderen Zuständen konfrontiert, als dass sich der Motionär vorstellt. Der Votant lehnt sämtliche Vorstösse dieser Art ab.

://: Der Landrat lehnt die Überweisung des Postulats 2017/181 mit 28:39 Stimmen ab.

[Namenliste]

 

Für das Protokoll:
Benedikt Wirthlin, Landeskanzlei

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