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Protokoll der Landratssitzungen vom 16./23. März 2017

Sara Fritz (EVP) beantragt die Diskussion.

://: Der Diskussion wird stillschweigend stattgegeben.

Sara Fritz (EVP) bedankt sich für die ausführliche Beantwortung der Interpellation, die eine gute Auslegeordnungsei. Erfreulich ist, dass im Kanton Basel-Landschaft Erfahrungen mit Restorative Justice mehrheitlich als gut bis sehr gut bezeichnet werden und in gewissen Bereichen die Tendenz von solchen Erledigungsfällen steigend ist.

Angemerkt werden soll, was in der Interpellationsfrage auch deutlich wurde: Es ist klar, dass Restorative Justice mehr ist als nur Täter-Opfer Ausgleich oder Mediation. Gedacht ist dabei eine Justizphilosophie die auf Werten wie Respekt, Wertschätzung vor jedem Mensch, Empathie, Ehrlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Integration beruht. Die ganze Philosophie ist nicht nur bei der Mediation möglich, sondern im ganzen Prozess. Es kann auch als Prävention an Schulen angeboten werden, es kann von der Polizei gebraucht werden, vor, während, und nach dem Strafprozess angewendet werden und nicht so wie im Kanton Basel-Landschaft mehrheitlich, nämlich während dem Strafprozess selbst.

Am Schluss der Beantwortung steht, dass der Vorstoss die zuständigen Behörden ermutigt und bekräftigt hat in ihrem Vorgehen. Das ist erfreulich, hoffentlich geht man auf diesem Weg weiter vorwärts.

://: Somit ist die Interpellation 2016/394 erledigt.

 

Für das Protokoll:
Léonie Schwizer, Landeskanzlei 

 

Weitere Informationen.

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